Studie

    Schützt die Gürtelrose-Impfung vor Krankheit und Demenz?

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    Grossbritannien,

    Die Gürtelrose-Impfung soll nicht nur vor schmerzhaften Hautausschlägen schützen, sondern könnte auch das Risiko für Demenz senken.

    gürtelrose impfung
    Hautbläschen und Juckreiz sind typische Symptome der Gürtelrose. (Symbolbild) - Friso Gentsch/dpa/dpa-tmn

    Die Gürtelrose-Impfung schützt vor schmerzhaften Hautausschlägen und anhaltenden Nervenschmerzen. Doch neue Studien zeigen: Sie könnte auch das Risiko für Demenz senken.

    Besonders Frauen profitieren von diesem Effekt, bei ihnen reduziert sich das Risiko um bis zu 30 Prozent.

    Dieser doppelte Nutzen macht die Impfung laut «Zeit» zu einem vielversprechenden Ansatz in der Prävention schwerer Erkrankungen.

    Was ist Gürtelrose und wer sollte sich impfen lassen?

    Gürtelrose, auch Herpes Zoster genannt, wird durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht. Dieses Virus bleibt nach einer Windpockeninfektion im Körper und kann später reaktiviert werden.

    Besonders Menschen über 50 Jahre oder Personen mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für alle ab 60 Jahren sowie für Risikogruppen ab 50 Jahren.

    Bist du gegen Gürtelrose geimpft?

    Sie bietet zudem einen Schutz von bis zu 90 Prozent gegen die Erkrankung und ihre Komplikationen wie Post-Zoster-Neuralgien. So berichtet es «MDR» weiter.

    Neue Studien: Zusammenhang zwischen Impfung und Demenz

    Eine britische Studie untersuchte über sieben Jahre hinweg den Zusammenhang zwischen der Impfung und Demenzdiagnosen.

    Dabei zeigte sich, dass das Demenzrisiko bei Geimpften um bis zu 20 Prozent geringer war. Laut «SWR» profitierten besonders Frauen davon: Ihr Risiko sank um rund 30 Prozent.

    gürrtelrose impfung
    Demenz ist der Oberbegriff für mehr als 100 verschiedene Krankheiten, welche die Funktion des Gehirns beeinträchtigen. - Helvilab

    Dieser Effekt könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Impfung Entzündungsprozesse im Gehirn reduziert. Allerdings bleibt laut «DW» unklar, warum Männer keinen vergleichbaren Nutzen aus der Impfung ziehen.

    Mehr als nur ein Schutz vor Hautausschlägen

    Die Gürtelrose-Impfung bietet doppelten Nutzen: Sie schützt vor einer schmerzhaften Erkrankung und könnte gleichzeitig das Risiko für Demenz senken.

    Angesichts dieser Erkenntnisse könnten Impfempfehlungen in Zukunft angepasst werden, um noch mehr Menschen zu erreichen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #4769 (nicht angemeldet)

    hört endlich auf solchen Mist zu veröffentlichen. Zuerst Angstmacherei vor Demenz, dann für Impfungen werden. Das ist Nötigung. Leute in Angst und Schrecken versetzen ist strafbar und das glilt auch für die Presse.

    User #5373 (nicht angemeldet)

    Moderne Impfungen, vorallem gentechnikbasierte, sind ein Wunder der modernen Medizin und ohne sie wäre die Menschheit schon mehrfach komplett ausgestorben.

    Weiterlesen

    demenz impfung
    6 Interaktionen
    Studie in Wales
    Gürtelrose
    72 Interaktionen
    Empfehlung
    impfung
    4 Interaktionen
    Gürtelrose

    MEHR IN NEWS

    St. Gallen
    St. Gallen
    Kaffee
    Bahnhofstrasse
    Peking/Washington
    Einsiedeln SZ
    Einsiedeln SZ

    MEHR STUDIE

    Kinder
    8 Interaktionen
    Bewegungsaktiv
    Einsamkeit Mann Parkbank
    168 Interaktionen
    Pro Senectute warnt
    Hilfswerke
    37 Interaktionen
    Studie
    KI
    17 Interaktionen
    Laut Studie

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    Oasis
    Rechtsstreit
    FSB Geheimdienst Russland
    67 Interaktionen
    Kriegsgegnerin
    infa
    5 Interaktionen
    Hacker behauptet