OpenAI feuert drei Mitarbeiter nach KI-Enthüllungen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Nach der Aufregung um eigenständige Hacking-Aktivitäten von KI des ChatGPT-Entwicklers OpenAI hat die Firma drei an der Aufarbeitung beteiligte Experten entlassen. Sie sollen gegen interne Regeln zum Umgang mit vertraulichen Informationen verstossen haben.

    Der ChatGPT-Entwickler hat Mitarbeiter entlassen, die an der Aufarbeitung eines von der KI eigenständig durchgeführten Hacking-Vorfalls beteiligt waren, entlassen. Das sorgt mit für ...
    Der ChatGPT-Entwickler hat Mitarbeiter entlassen, die an der Aufarbeitung eines von der KI eigenständig durchgeführten Hacking-Vorfalls beteiligt waren, entlassen. Das sorgt mit für ... - KEYSTONE/AP/Jeff Chiu

    Das teilte OpenAI zur Begründung mit. Zugleich betonte die KI-Firma ohne nähere Details zu nennen, niemand sei gefeuert worden, weil er Sicherheitsbedenken geäussert habe. Das Fehlverhalten sei über das Teilen von Informationen mit einer externen Analysefirma hinausgegangen.

    Das «Wall Street Journal» hatte zuvor unter Berufung auf informierte Personen die Namen der drei entlassenen Mitarbeiter genannt. OpenAI sprach nur von zwei Sicherheitsforschern und einem Programm-Manager, wollte die Namen auf Anfrage aber nicht bestätigen. Auch die drei von der Zeitung genannten Personen äusserten sich zunächst nicht. OpenAI zufolge war das für die Beschäftigung nötige Vertrauen nicht mehr gegeben.

    Negativ-Schlagzeilen für OpenAI

    In dem bisher aufsehenerregendsten Fall war Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers aus einer abgesicherten Testumgebung ausgebrochen und hatte sich ungeplant in Computer einer anderen KI-Firma gehackt, der Plattform Hugging Face. Zur Aufarbeitung des Vorfalls hatte OpenAI für einige Tage auf KI-Sicherheit spezialisierte externe Experten herangeholt, die später tiefgreifende Einblicke in die Vorgehensweise der Software veröffentlichten. Zumindest einer der vom «Wall Street Journal» gefeuerten Mitarbeiter hatte erwähnt, Anlaufstelle für die externen Analysten gewesen zu sein.

    In den vergangenen Tagen wurde auch bekannt, dass OpenAI nach einem neuen Zwischenfall das Training der leistungsstärksten Künstlichen Intelligenz ausgesetzt hat. Bei dem Vorfall schaffte es ein KI-Modell in einem Test, Antworten von einem externen Chatbot zu bekommen, obwohl es eigentlich keinen Internet-Zugang haben sollte.

    Die Software habe jedoch eine Lücke in den Netzwerk-Einstellungen gefunden und ausgenutzt, hiess es weiter. Das Eingeständnis war besonders heikel, da OpenAI die Sicherheitsvorkehrungen nach der Hacking-Attacke auf Hugging Face verschärft hatte. Zudem strich die Firma die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells nach Sicherheitsbedenken.

    Selbstregulierung in den USA

    Forscher aus der Branche warnten zuletzt mehrfach vor einem existenziellen Risiko für die Menschheit, wenn leistungsstarke Künstliche Intelligenz ausser Kontrolle geraten sollte. OpenAI-Chef Sam Altman solidarisierte sich mit dem Vorschlag des Konkurrenten Dario Amodei vom KI-Entwickler Anthropic, die Entwicklung der fähigsten KI-Modelle abzubremsen.

    Nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump verpflichteten sich die Unternehmen jedoch nur, die Sicherheitsvorkehrungen zu stärken und externe Beobachter zuzulassen. Er wolle, dass sich die Unternehmen gegenseitig beaufsichtigten, sagte Trump.

    Kommentare

    User #1114 (nicht angemeldet)

    Die KI ist nur da , um alle Auszuforschen . Wenn es zu Abartigkeiten kommt , macht das nichts , denn die Verantwortung ist bei niemandem , ausser der KI . Merkt ihr etwas ?

    User #6408 (nicht angemeldet)

    Es ist schon eigenartig. Da entwickelt man eine AI und testet sie ohne Ihre zu verbieten ins Internet zu gelangen und wundert sich dass sie es macht. Auch die Aufregung die KI hat eine Lücke gefunden sollte doch als Reaktion "dankbarkeit" erzeugen dass sie die Lüke gefunden hat. Also jede KI die eine Schwachstelle findet ist gut man muss nur die Schwachstellen schliessen. Es ist aber bequemer den Boten der Nachricht (die KI) zu verteufeln als zu Investieren in Schwachstellen zu beheben. Ja das ist Aufwändig und teuer aber man wollte KI und sie ist nun mal der besser Hacker.

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