Stadt Zürich

    Jetzt überprüft KI, ob Brücken noch stabil sind

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Zürcher Forschende haben ein neues KI-Modell zur Überprüfung der Tragsicherheit von Eisenbahnbrücken entwickelt.

    Centovalli-Express
    Ein Zug des Centovalli-Express fährt über eine Eisenbahnbrücke. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • ETH-Forschende überprüfen mithilfe von KI die Stabilität von Eisenbahnbrücken.
    • Ein KI-Modell wurde erstellt, das vorhersagt, ob eine Brücke im kritischen Zustand ist.
    • In der Schweiz kommen Stahlbeton-Eisenbahnbrücken besonders häufig vor.

    Mit künstlicher Intelligenz (KI) überprüfen Zürcher Forschende die Tragsicherheit von Eisenbahnbrücken. Sie haben ein neues KI-Modell entwickelt, das voraussagt, ob eine Brücke statisch kritisch ist oder nicht.

    Dies ermögliche es, Prioritäten für statische Überprüfungen zu setzen. Das teilte die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich (ETH Zürich) am Montag mit.

    So könne man herausfinden, welche Brücken zeitnah eine statische Überprüfung und gegebenenfalls bauliche Massnahmen erforderten.

    Stahlbeton-Eisenbahnbrücken im Fokus

    Stahlbeton-Eisenbahnbrücken kommen laut der ETH Zürich in der Schweiz besonders häufig vor.

    «Auch in der Schweiz nähert sich ein beträchtlicher Anteil der Infrastrukturbauten dem Ende der geplanten Nutzungsdauer. Und muss überprüft und gegebenenfalls verstärkt werden», wurde Sophia Kuhn, die Entwicklerin des KI-Modells, in der Mitteilung zitiert.

    Entwickelt haben die ETH-Forscherinnen und Forscher das Programm zusammen mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Das System besteht aus einem künstlichen neuronalen Netzwerk, also einem Algorithmus, der wie ein Gehirn aus Daten lernt.

    Trainiert mit riesiger Datenbank

    Trainiert wurde es mit einer riesigen Datenbank mit Informationen zu bestehenden Brücken.

    Ein grosser Vorteil des Programms sei, dass es nicht nur sage, ob eine Brücke stabil sei. Sondern auch angebe, wie zuverlässig diese Einschätzung sei, so die Hochschule.

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    Kommentare

    User #5690 (nicht angemeldet)

    Wird die Kommentarfunktion eigentlich nicht modriert? Kommentare zu den deutschen Wahlen betreffen dieses Thema wohl nicht direkt. ... Für eine Triage geeignet, aber es braucht die Überprüfung vor Ort. Nur vom Homeoffice aus geht das nicht.

    User #2354 (nicht angemeldet)

    Frau Weidel hat es allen wieder mal so richtig gezeigt, VIELEN DANK DAFÜR !

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