Die Menge schädlicher Substanzen im Feinstaub wird unterschätzt

    Keystone-SDA
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    Basel,

    Eine neue Studie unter Schweizer Leitung zeigt, dass Messungen die gesundheitsschädlichen Substanzen im Feinstaub unterschätzen.

    Feinstaub
    Langfristige Belastung durch verschmutzte Luft erhöht das Risiko für zahlreiche Erkrankungen. (Symbolbild) - dpa

    Messungen unterschätzen die Menge gesundheitsschädlicher Substanzen in Feinstaub deutlich. Das zeigt ein internationales Forschungsteam unter Schweizer Leitung in einer neuen Studie.

    Wer über Jahre hinweg belastete Luft atmet, hat ein höheres Risiko für eine Vielzahl an Erkrankungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass jährlich über sechs Millionen Todesfälle von erhöhter Feinstaubexposition verursacht werden. Im Verdacht stehen dabei hochreaktive Komponenten im Feinstaub, wie die Universität Basel in einer Mitteilung zur Studie vom Montag schrieb.

    Diese sogenannten Sauerstoffradikale können in den Atemwegen mit Biomolekülen auf und in den Zellen reagieren und sie dadurch schädigen, was wiederum Entzündungsreaktionen auslösen und Auswirkungen auf den ganzen Körper haben kann.

    Feinstaubpartikel verflüchtigen sich schnell

    Genau diese Komponenten verflüchtigen sich der Studie im Fachblatt «Science Advances» zufolge innert Minuten oder Stunden. Bei Feinstaubmessungen sind die Partikel in der Regel aber mehrere Tage bis Wochen alt. Denn die Feinstaubpartikel werden zunächst auf Filtern gesammelt und erst später analysiert.

    Für die Studie hat das Forschungsteam eine neue Methode entwickelt, um Feinstaub in Sekundenschnelle zu messen. Die Partikel werden dabei direkt aus der Luft in einer Flüssigkeit gesammelt. Dort kommen sie mit verschiedenen Chemikalien in Kontakt. Die Sauerstoffradikale reagieren in dieser Lösung und erzeugen quantifizierbare Fluoreszenzsignale.

    Die Messungen mit der neuen Methode zeigten: 60 bis 99 Prozent der Sauerstoffradikale verschwinden binnen Minuten oder Stunden.

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    Kommentare

    User #2028 (nicht angemeldet)

    Erklärt es mal den Legos-Trainerhosentypen mit den Autos !

    User #4843 (nicht angemeldet)

    Viele denken, dass sie mit ihrem eigenen Garten was für ihre Gesundheit machen. Würde man das Gemüse und die Erde seriös überprüfen, tja dann würden viele merken, dass sie viele Jahre genau das Gegenteil gemacht haben.

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