Bei KMU spitzen sich Personalausfälle zu

    Keystone-SDA
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    Winterthur Stadt,

    Kleine und mittlere Schweizer Unternehmen stehen am Arbeitsmarkt unter Druck: Trotz steigender Arbeitslosigkeit klagen 84 Prozent der KMU über Fachkräftemangel.

    Fachkräfte
    Besonders schwierig ist die Suche nach spezialisierten Fachkräften und Kaderpersonal; fehlendes Know-how verstärkt die Rekrutierungsprobleme. (Symbolbild) - dpa

    Kleine und mittlere Schweizer Unternehmen stehen am Arbeitsmarkt zunehmend unter Druck: Ein hartnäckiger Fachkräftemangel, ein härterer Konkurrenzkampf mit Grossunternehmen und veränderte Ansprüche von Arbeitnehmenden geben den Ton an.

    Dies zeigt eine neue KMU-Arbeitsmarktstudie, die der Versicherer Axa und das Forschungsinstitut Sotomo gemeinsam am Mittwoch veröffentlicht haben. Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitenden bleibt trotz steigender Arbeitslosenzahlen allgegenwärtig: 84 Prozent der befragten KMU bekunden teils grosse Mühe, offene Stellen zu besetzen.

    Besonders schwierig gestaltet sich dabei die Suche nach hochspezialisierten Fachkräften und Kaderpersonal. Doch nicht nur das fehlende Know-how sorgt für Rekrutierungsprobleme. Sie werden durch Personalausfälle noch verschärft – ein Problem, das sich gemäss der Studie in den letzten vier Jahren zugespitzt hat.

    Krankheitsbedingte Ausfälle als Hauptproblem

    Jeder vierte Betrieb sieht sich mittlerweile mit krankheitsbedingten Ausfällen als Hauptproblem konfrontiert. Hinzu kommt ein verschärfter Wettbewerb um Talente. Zwei Drittel der KMU sehen sich von Grossunternehmen konkurrenziert.

    Dagegen nehmen sie die Schlagzeilen machende Konkurrenz durch den Staat als schwächer wahr. Im Vergleich spürt nur die Hälfte der KMU Druck durch staatliche Arbeitgeber.

    Im Gerangel um die passenden Fachkräfte schätzen sich KMU bei den weichen Faktoren als attraktiver ein. Sie punkten etwa mit familiärer Atmosphäre, Teamgeist, flachen Hierarchien und hoher Wertschätzung. Dagegen hinken sie bei harten Faktoren wie Lohn, Sozialleistungen und Karrieremöglichkeiten aus ihrer Sicht deutlich hinterher.

    Kommentare

    User #2759 (nicht angemeldet)

    Die unfähige Chefs suchen keinen Fähigen Führungskräfte so bleiben sie auf ihren Positionen und der Betrieb geht langsam kaputt.

    User #1359 (nicht angemeldet)

    Die HR Leute vergraulen auch den letzten Fähigen.

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