Zwei Grubenunglücke in Polen: Zahl der Toten steigt auf 19

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    Polen,

    In der Nacht zum Freitag sei ein weiterer Bergmann der Grube Pniowek gestorben, berichtet die Nachrichtenagentur PAP. In der Klinik werden weitere Bergleute behandelt.

    Polens Präsident Andrzej Duda kniet vor dem Eingang des Bergwerks in Pawlowice.
    Polens Präsident Andrzej Duda kniet vor dem Eingang des Bergwerks in Pawlowice. - Zbigniew Meissner/PAP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei zwei Grubenunglücken in Polen binnen weniger Tage ist die Zahl der Toten auf 19 gestiegen.

    In der Nacht zum Freitag sei ein weiterer Bergmann der Grube Pniowek im Süden des Landes in Krankenhaus gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur PAP.

    Er hatte bei einer Methangasexplosion vor mehr als einer Woche unweit von Kattowitz schwere Verbrennungen erlitten. 19 weitere Bergleute werden demnach noch in einer Klinik behandelt.

    In der Grube Pniowek waren bei Methangasexplosionen vier Männer noch am Unglücksort gestorben, bisher fünf weitere im Krankenhaus. Sieben Menschen blieben vermisst. Die Suche nach ihnen wurde wegen zu grosser Gefahr für die Retter eingestellt.

    Am vergangenen Samstag wurden nach einer Erschütterung in dem zur selben Bergbaugesellschaft JSW gehörenden Grube Zofiowka in Jastrzebie-Zdroj zehn Menschen eingeschlossen. Sie wurden innerhalb von mehreren Tagen alle tot gefunden.

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