In Deutschland ist ein positiver Begriff das Wort des Jahres 2021. Die Pandemie prägt die Rangliste stark. Auf Platz Zwei geht es um Hilfe für das Ahrtal.
Wort des Jahres
Eine Welle bricht an der Leuchtturmmauer. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Wort «Wellenbrecher» ist das diesjährige «Wort des Jahres».
  • Laut der Jury hat es das Leben in Deutschland stark geprägt.
  • Das Wort wurde aus dem Küstenschutz auf wirkungsvolle Pandemie-Massnahmen umgemünzt.

Die Corona-Pandemie dominiert erneut die Wahl zum Wort des Jahres. Die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache entscheidet sich diesmal für einen positiven Begriff.

«Wellenbrecher» ist das Gewinner-Wort für 2021. Das hat die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) heute Freitag in Wiesbaden mitgeteilt.

Wort des Jahres hat gewandelte Bedeutung

Das Wort stamme aus dem Küstenschutz. Es werde mittlerweile für Massnahmen benutzt, die zum Schutz der Bevölkerung in der Corona-Pandemie angewendet werden. Das erklärte GfdS-Geschäftsführerin Andrea-Eva Ewels.

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Die Maske als «Wellenbrecher» der Pandemie und als Wort des Jahres. - AFP/Archiv

Die Pandemie dominiert auch die Sprache

Auf dem zweiten Platz landete «SolidAHRität». Das Wort beziehe sich auf die Hilfsaktionen im Ahrtal nach der Flutkatastrophe. Insgesamt zehn Wörter umfasst die Liste der Gesellschaft für deutsche Sprache. Sieben davon befassten sich mit der Pandemie, sagte Ewels.

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Aufräumungsarbeiten werden in der Gemeinde Insul im Ahrtal fortgesetzt. Foto: Thomas Frey/dpa - dpa-infocom GmbH

Was denken Sie zum «Wort des Jahres» 2021?

Mit der Aktion werden regelmässig Begriffe gekürt, die das öffentliche Leben in Deutschland nach Ansicht der Jury sprachlich besonders bestimmen. Mehr als 2000 Vorschläge gingen in diesem Jahr dazu ein. Im vergangenen Jahr wurde «Corona-Pandemie» zum Wort des Jahres gekürt.

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