WHO: Bereits mehr als 200 Tote bei Kämpfen um libysche Hauptstadt Tripolis

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    Libyen,

    Bei den Kämpfen um die libysche Hauptstadt Tripolis sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits mindestens 205 Menschen getötet worden.

    Kämpfer südlich von Tripolis
    Kämpfer südlich von Tripolis - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • UN-Sicherheitsrat befasst sich erneut mit Libyen.

    Mindestens 913 Menschen seien seit Beginn der Gefechte am 4. April verletzt worden, teilte die WHO am Donnerstag mit. Die Organisation sei weiterhin mit Ärzteteams in Feldlazaretten an der Frontlinie im Einsatz.

    Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) wurden bislang bereits 25.000 Menschen seien durch die Kämpfe vertrieben, davon mehr als 4500 binnen 24 Stunden.

    Die Offensive auf Tripolis wird von dem abtrünnigen General Chalifa Haftar angeführt. Am Donnerstag befasst sich der UN-Sicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung mit der Lage in Libyen.

    In dem nordafrikanischen Land herrscht seit dem Sturz des Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos. Die international anerkannte Regierung in Tripolis ist schwach und hat weite Teile des Landes nicht unter Kontrolle. Haftar unterstützt eine Gegenregierung im Osten Libyens.

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