Weihnachtsmarkt

    Weihnachtsmarkt-Schokolade macht Briten krank

    Kira Schilter
    Kira Schilter

    Grossbritannien,

    Schokolade ist an Weihnachtsmärkten beliebt – auch in Grossbritannien. Dort sollte man sie aber offenbar mit Vorsicht geniessen.

    cali gold
    Diese Warnung kursiert in England auf den sozialen Medien: Die Schokolade ist eventuell mit Drogen versetzt. - X / @foodgov

    Das Wichtigste in Kürze

    • In England gibt es Gerüchte, dass ein bestimmter Schokoriegel mit Drogen versetzt sei.
    • Mehr als zehn Personen fühlten sich nach dem Essen krank oder «wie unter Drogen».
    • Derzeit läuft eine Ermittlung. Eine Person wurde festgenommen.

    An Weihnachtsmärkten wird gerne mal Schokolade verkauft. So auch an den Weihnachtsmärkten von Mansfield, einer kleinen Stadt in Nottinghamshire, England. Hier kommt mit dem «Mystery-Riegel» aber eine böse Überraschung: Die Schokolade ist eventuell mit Drogen versetzt, wie der «Mirror» berichtet.

    «Wenn Sie ‹Cali-Gold›-Schokolade auf dem Mansfield Market in Nottinghamshire gekauft haben, sollten Sie das Produkt nicht verzehren und es zu Hause entsorgen. Wenn Sie das Produkt bereits gegessen haben und Symptome auftreten, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen.» So wendet sich Tina Potter, nationale Lebensmittelinspektorin, an die Öffentlichkeit.

    Über zehn Personen haben nach dem Verzehr der Schokolade gesundheitliche Folgen gemeldet. Ein Mann berichtet online von sich selbst, seiner Tochter, seinen zwei Neffen, seiner Nichte und zwei befreundeten Kindern. Die Tochter und die Nichte fühlten sich «sofort krank» und «wie unter Drogeneinfluss». Der Neffe musste sogar ins Spital, schreibt «NottinghamshireLive».

    Eine weitere Frau teilt ihr Erlebnis auf Youtube: Sie und ihr Ehemann wurden ebenfalls ernsthaft krank, nachdem sie die Schokolade aus dem Goldpapier gegessen hatten. Ihr Mann verhielt sich betrunken und bekam Halluzinationen. Sie musste erbrechen und fiel in Ohnmacht.

    Eine Person festgenommen

    Laut dem lokalen Kriminalinspektor Luke Todd gibt es keine Beweise dafür, dass sich in der Schokolade wirklich Drogen befinden.

    Er erklärt: «Derzeit läuft eine Untersuchung, um die Umstände zu klären, die dazu geführt haben, dass sich die Menschen nach dem Verzehr dieser Schokolade unwohl fühlten. Dieser Vorfall wurde an das Lebensmittelinspektorat weitergeleitet, das zu gegebener Zeit weitere Informationen geben wird.»

    Mögen Sie Schokolade?

    Eine Person wurde bis jetzt im Zusammenhang mit dem Verkauf der Drogen-Schokolade festgenommen, schreibt «Mirror». Genaueres ist nicht bekannt.

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