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    Warnstreik am Flughafen Berlin-Brandenburg hat begonnen

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    Deutschland,

    Am Flughafen Berlin-Brandenburg hat am frühen Montagmorgen ein neuer Warnstreik begonnen. Der Flughafen teilt mit, dass am Montag keine Flüge abheben werden.

    Vom deutschen Flughafen Berlin-Brandenburg starten am Montag keine Passagierflüge. (Archivbild)
    Vom deutschen Flughafen Berlin-Brandenburg starten am Montag keine Passagierflüge. (Archivbild) - sda - Keystone/EPA/FRANK RUMPENHORST

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Flughafen Berlin-Brandenburg haben zahlreiche Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt.
    • Deshalb fallen erneut zahlreiche Flüge aus, auch geplante Landungen fallen aus.
    • Die Beschäftigten sind aufgerufen, die Arbeit bis Mitternacht niederzulegen.

    Am Flughafen Berlin-Brandenburg hat der angekündigte Warnstreik der Gewerkschaft Verdi beim Sicherheitspersonal begonnen. Am Montagmorgen ab 03.30 Uhr legten zahlreiche Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich ihre Arbeit nieder. Auch Mitarbeitende in der Fluggastkontrolle und der Personal- und Warenkontrolle streiken, wie Verdi-Gewerkschaftssekretär Enrico Rümker der deutschen Nachrichtenagentur DPA bestätigte.

    Bereits kurz nach der Warnstreikankündigung hatte der Flughafen mitgeteilt, dass am Montag keine Passagierflüge abheben werden. Nicht nur in der grossen Halle des Terminals 1 wird es deshalb ungewöhnlich ruhig bleiben. Auch einige geplante Landungen fallen aus. Verdi hat die Beschäftigten aufgerufen, die Arbeit bis Mitternacht niederzulegen.

    Was halten Sie von den Streiks in Deutschland?

    Die Gewerkschaft will damit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, mit denen sie über Zuschläge für ungünstige Arbeitszeiten etwa am Wochenende und über Regeln zur Entlohnung von Überstunden verhandelt.

    BER wird zum dritten Mal im laufenden Jahr bestreikt

    Die Aktion am Hauptstadtflughafen reiht sich ein in eine inzwischen lange Liste an Streiks vor allem im Verkehr in den vergangenen Wochen. Zuletzt wurden am Donnerstag, Freitag und Samstag Flughäfen bestreikt, die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft legte zudem am Freitag stundenlang den Bahnverkehr bundesweit lahm.

    Der BER selbst wird zum dritten Mal im laufenden Jahr bestreikt, an weiteren Tagen waren die Passagiere am BER von Arbeitsniederlegungen an anderen Flughäfen indirekt betroffen. Beim Ausstand Mitte März fielen – wie jetzt auch – sämtliche Abflüge von Passagierflügen aus, beim Warnstreik Ende Januar hatte auch kein Flugzeug am BER landen können.

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    Streik bei der Lufthansa beendet - AFP

    «Wir fordern den BDLS (Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen) noch einmal nachdrücklich auf, am 27. und 28. April ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen und nicht weiter auf Zeit zu spielen, sonst drohen weitere Streiks im Luftverkehr im Mai und an Pfingsten», sagte Wolfgang Pieper von der Gewerkschaft Verdi am Samstag zum laufenden Tarifkonflikt. Der Flughafenverband ADV kritisierte den Arbeitskampf als überzogen und rief zu einer schnellen Lösung am Verhandlungstisch auf.

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