Verletzte von Angriff in Aschaffenburg (D) weiter in Klinik

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Nach der Messerattacke in Aschaffenburg (D) befinden sich die drei Schwerverletzten weiterhin im Spital, sind jedoch ausser Lebensgefahr.

    Spital
    Chinesische Ärzte haben weltweit erstmals eine Schweineleber in einen lebenden Menschen eingesetzt. (Archivbild) - pixabay

    Die drei Schwerverletzten der Messerattacke von Aschaffenburg (D) befinden sich nach wie vor in einem Spital. «Sie sind aber alle ausser Lebensgefahr», sagte ein Sprecher der deutschen Polizei.

    Der Angreifer hatte ein zweijähriges Mädchen aus Syrien nach bisherigen Erkenntnissen dreimal im Halsbereich mit dem Küchenmesser verletzt. Zudem wurde ein 72-jähriger Mann attackiert und erlitt nach Angaben von Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach multiple Verletzungen im Thoraxbereich. Eine 59 Jahre alte Erzieherin brach sich in dem Tumult einen Arm.

    In einem Park der bayerischen Stadt an der Landesgrenze zum Bundesland Hessen soll der Verdächtige am Mittwochmittag zudem einen zweijährigen Jungen marokkanischer Herkunft und einen 41-jährigen Deutschen getötet haben – völlig unvermittelt und gezielt, wie Bayerns Innenminister Joachim Hermann schilderte.

    Erste Zeugenhinweise

    Um den Tatablauf zu klären, unter anderem die Frage, ob der verdächtige Afghane gezielt Kinder einer Kita-Gruppe angriff, setzt die Polizei auch auf Zeugen. Nach dem Aufruf der Beamten, Bilder und Videos vom Geschehen einzureichen oder sich telefonisch zu melden, seien rund zehn Hinweise eingegangen. «Da ist alles Mögliche dabei. Das muss nun ausgewertet werden», sagte der Polizeisprecher.

    Der Verdächtige wird voraussichtlich im Tagesverlauf einem Haftrichter vorgeführt. Dieser entscheidet dann, ob der 28-Jährige in einer Psychiatrie untergebracht wird oder in Untersuchungshaft kommt. Der Afghane könnte psychisch krank sein. «Im Moment geht die Mutmassung sehr stark in Richtung seiner offensichtlich psychischen Erkrankungen», hatte Herrmann am Vorabend in Aschaffenburg gesagt.

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