Verfahren gegen Kneecap-Rapper geplatzt – Anklage fehlerhaft

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    Grossbritannien,

    Das Terrorismus-Verfahren gegen den nordirischen Rapper Mo Chara von Kneecap wurde wegen eines formalen Fehlers eingestellt.

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    Rapper Mo Chara von Kneecap verlässt den Woolwich Crown Court, nachdem das Terrorverfahren gegen ihn eingestellt wurde. - keystone

    Das Terrorismus-Verfahren gegen einen Musiker der nordirischen Rap-Gruppe Kneecap muss wegen eines formalen Fehlers der Anklage eingestellt werden. Zu diesem Urteil kam der Oberste Magistratrichter Paul Goldspring am Woolwich Crown Court. Die Anklage gegen Liam Óg Ó hAnnaidh, der unter dem Künstlernamen Mo Chara auftritt, sei «nichtig».

    Dem Rapper war vorgeworfen worden, bei einem Konzert in London eine Flagge der Schiitenmiliz Hisbollah geschwenkt und damit eine Terrororganisation unterstützt zu haben. Das Verfahren sei aber nicht in der richtigen Form eingeleitet worden, sagte der Richter. Der Musiker hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

    Vorfall im November 2024

    Der Vorfall soll sich im November 2024 in einem Konzertsaal in der britischen Hauptstadt ereignet haben. Der Rapper habe den Verdacht erweckt, ein Unterstützer der in Grossbritannien verbotenen proiranischen Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon zu sein, so die damalige Mitteilung der Metropolitan Police.

    Die Band hatte sich immer gegen die Vorwürfe gewehrt und argumentiert, diese seien politischer Natur und würden darauf abzielen, Kneecap zum Schweigen zu bringen. Die Rapper sind für ihre Kritik an der israelischen Kriegsführung im Gazastreifen und ihre klar propalästinensische Haltung bekannt. Mehrere Auftritte der Gruppe waren nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe abgesagt worden.

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