Verdi fordert Hilfsprogramm für Busse, U- und Strassenbahnen

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    Deutschland,

    Wegen der Corona-Krise fahren Busse und Bahnen weitgehend leer durch die Gegend. Die Verluste der Unternehmen sind enorm - nun wird der Ruf nach finanzieller Hilfe für die Kommunen lauter.

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    Der Vordereingang dieses Linienbusses in Augsburg ist zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus abgesperrt. Foto: Stefan Puchner/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Gewerkschaft Verdi fordert ein Notfallprogramm für Busse, U- und Strassenbahnen, weil viele Kommunen die Verluste des öffentlichen Nahverkehrs in der Krise nicht ausgleichen können.

    «Durch die Schliessung der Schulen und Fahrgastrückgänge zum Schutz der öffentlichen Gesundheit kommt es inzwischen zu Einnahmeverlusten zwischen 60 und 90 Prozent», teilte die Gewerkschaft mit.

    Hinzu kämen höhere Kosten für die Reinigung der Fahrzeuge sowie für den Gesundheitsschutz. «Zudem werden mehr Fahrzeuge für weniger Fahrgäste benötigt, um die Einhaltung des Distanzgebotes von 1,5 Metern zu ermöglichen.»

    Der ÖPNV finanziere sich zur Hälfte über die Erlöse aus dem Fahrkartenverkauf. Die notwendige Kompensation könnten Kommunen in der Corona-Krise nicht alleine aufbringen.

    Das Förderprogramm, das die Gewerkschaft nun fordert, soll sich demnach «aus allen für den ÖPNV vorgesehenen Mitteln der Länder und des Bundes speisen». Dazu gehörten etwa Fördermittel, die bislang nicht abgerufen oder verwendet worden seien.

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