Die ukrainische Band Kalush Orchestra will trotz des Kriegs am ESC in Turin teilnehmen. Russland wurde mittlerweile ausgeschlossen.
Eurovision Song Contest
Der Eurovision Song Contest im Zeichen der Ukraine? Hier ein Bild vom ukrainischen Vorentscheid 2020. - imago images/ZUMA Press

Das Wichtigste in Kürze

  • Die ukrainische Band Kalush Orchestra will am ESC teilnehmen – trotz Krieg im Heimatland.
  • Russland wurde vom Wettbewerb ausgeschlossen. Auch Belarus wird nicht zugelassen.

Die ukrainische Band Kalush Orchestra will trotz des Krieges in ihrem Land zum Eurovision Song Contest (ESC) nach Turin reisen. «Wir bereiten uns so gut wie möglich vor und geben alles, um unser Land bestmöglich zu vertreten.»

Das sagte Sänger Oleg Psyuk am Samstag - 50 Tage vor dem Finale am 14. Mai - in einem Video bei Instagram. Er dankte den ESC-Organisatoren für ihre Unterstützung. Kalush Orchestra sind mit ihrem Lied «Stefania» laut Buchmachern die grossen Favoriten auf den Sieg in Italien.

Die Band ist am 10. Mai für das erste Halbfinale eingeplant, das Finale steigt vier Tage später. In den sozialen Netzwerken wirbt sie seit Kriegsbeginn Ende Februar für den Widerstand der Ukrainer gegen die russischen Aggressoren. Sie zeigt auch Videozusammenschnitte des Kriegsgeschehens.

Russland ist wegen des Krieges von der Europäische Rundfunkunion (EBU) für die diesjährige Ausgabe des ESC ausgeschlossen worden. Der Verbündete Belarus war nach der Suspendierung des Senders BTRC im vergangenen Jahr auch diesmal nicht zum Wettbewerb zugelassen.

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