Tausende demonstrieren in serbischer Stadt gegen Vucic

    Keystone-SDA
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    Serbien,

    In der zentralserbischen Stadt Kraljevo haben Studenten und Bürger gegen die Regierung des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic demonstriert. Unter der Parole «Die Studenten siegen!» fanden sich mehrere Tausend Menschen auf dem zentralen «Platz des serbischen Kämpfers» ein, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa beobachtete.

    Aleksandar Vucic
    Aleksandar Vucic, Präsident von Serbien. (Archivbild) - keystone

    Seit dem Einsturz des Bahnhofsvordachs in der nordserbischen Stadt Novi Sad im November 2024 erschüttert eine massive Protestwelle das Balkanland. Die Tragödie mit 16 Toten wird auf die Korruption und Inkompetenz der Regierenden zurückgeführt.

    Die Proteste entstanden aus spontanen Universitätsbesetzungen durch Studenten und Lehrkräfte, die fast ein Jahr dauerten. Inzwischen schlossen sich ihr Bürger im ganzen Land an. Seit etwa einem Jahr verlangt die Bewegung eine vorgezogene Neuwahl.

    Die Kundgebung in Kraljevo, 160 Kilometer südlich von Belgrad, stand am Sonntag im Zeichen des sogenannten Vidovdan (Veitstag). Am 28. Juni 1389 hatte eine türkische Armada ein serbisch geführtes christliches Heer auf dem Amselfeld (Kosovo polje, heute in der Republik Kosovo gelegen) besiegt. Die Schlacht markierte eine der Stationen des Vorrückens der Osmanen auf den mittelalterlichen Balkan.

    In Serbien wird das Ereignis als bestimmend für die eigene nationale Identität empfunden. In Kraljevo sprachen mehrere Serben aus dem Kosovo zur Menge. Wie sie betonten, verschlimmere die von ihnen wahrgenommene Unfähigkeit und Korruption der Regierung in Belgrad ihre ohnehin missliche Lage.

    Die ehemals serbische, heute fast ausschliesslich von Albanern bewohnte Provinz war nach Kriegsverbrechen der serbischen Sicherheitskräfte 1999 von der Nato besetzt und an eine UN-Übergangsverwaltung übergeben worden. 2008 erklärte sich die albanisch geprägte Republik Kosovo für unabhängig. Serbien erkennt diesen Schritt bis heute nicht an und verlangt die einstige Provinz zurück.

    Vucic hatte am Samstag bei einer Kundgebung seiner Anhänger seinen taktischen Rücktritt angekündigt. Seine zweite Amtszeit als Präsident endet regulär Ende Mai nächsten Jahres. Ein drittes Mal kann er nicht antreten. Es wird erwartet, dass er vor seinem Abgang vorgezogene Parlamentswahlen ausschreiben wird, um als Spitzenkandidat der Regierungspartei SNS Ministerpräsident werden zu können.

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    Kommentare

    User #5214 (nicht angemeldet)

    Genau so viele oder mehr für ihn:))

    User #2735 (nicht angemeldet)

    Weiter so! Putin kann seinen serbischen Vasallen nicht mehr unterstützen da er selber kurz vor dem ertrinken im eigenen Sumpf ist. Die russischen Medien Propagandisten/Innen werden zwar wieder nach der Peitsche schreien und die Serben zu disziplinieren. Grosse Töne spucken können denn am B

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