Im August hatte die Lufthansa-Tochter die Impfflicht für Besatzungen eingeführt. Nun stellt sie klar: Wer sich nicht impfen lässt, muss voraussichtlich Ende Januar 2022 mit einer Kündigung rechnen.
Die Lufthansa-Tochter Swiss hat eine Impfflicht für Besatzungen eingeführt. Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Die Lufthansa-Tochter Swiss hat eine Impfflicht für Besatzungen eingeführt. Foto: Sebastian Kahnert/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss will Kabinenpersonal kündigen, das sich nicht gegen das Coronavirus impfen lässt.

Das teilte die Swiss auf Anfrage mit. Vorher hatten die Tamedia-Zeitungen darüber berichtet.

Die Fluggesellschaft hatte im August die Impfpflicht für Besatzungen eingeführt. Bis 1. Dezember müssen alle vollständig geimpft sein. Hintergrund ist, dass viele Länder fliegendes Personal nur geimpft ins Land lassen wollen. Mehr als die Hälfte des Personals sei bereits geimpft, hiess es.

Wer dabei bleibe, sich nicht impfen zu lassen, müsse voraussichtlich Ende Januar 2022 mit der Kündigung rechnen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mehr Zeit zum Überlegen brauchen, dürften ihr Arbeitsverhältnis rund sechs Monate ruhen lassen und hätten ein Rückkehrrecht. «Für Crew-Mitglieder, die sich nachweislich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, werden individuelle Lösungen gesucht», teilte ein Sprecher mit.

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