Suche nach Vermissten auf der Donau wird fortgesetzt

    DPA
    DPA

    Ungarn,

    Noch immer werden Menschen nach dem Bootsunglück in Budapest vermisst. Vor allem die starke Strömung der Donau erschwert die Suche.

    Mitglieder des ungarischen Militärs beteiligen sich auf einem Schiff an der Suche nach Überlebenden. Foto: Laszlo Balogh/AP - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Drei Tage nach dem schweren Bootsunglück auf der Donau in Budapest mit mindestens sieben Toten wollen die Helfer ihre Suche nach den 21 Vermissten ausdehnen.

    Da es sich bei den meisten Opfern um südkoreanische Touristen handelte, unterstützen Spezialisten von Marine und nationaler Feuerwehr aus Südkorea die Rettungsaktionen der ungarischen Behörden.

    Am Samstag sei geplant, die Suche an der Oberfläche der Donau auf einer Strecke von bis zu 50 Kilometern flussabwärts fortzusetzen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Regierungsbeamte. Ungarns Behörden arbeiten auch mit Serbien zusammen, weil nicht ausgeschlossen werde, dass Leichen bis in das Nachbarland treiben könnten.

    Zu dem Unglück war es am Mittwochabend gekommen, als das kleine Ausflugsschiff «Hableany» («Nixe») mit dem wesentlich grösseren Flusskreuzfahrtschiff «Viking Sigyn» zusammenstiess.

    Die Suche an der Oberfläche wollten die südkoreanischen Teams laut Yonhap mit Booten fortsetzen, die ihnen von den lokalen Behörden zur Verfügung gestellt wurden. Die Taucher aus Südkorea und Ungarn erwarteten demnach, am Montag ihren Einsatz unter Wasser, wenn möglich auch früher, beginnen zu können.

    Möglicherweise sind auch im untergegangenen Schiff einige Leichen, vermuteten die ungarischen Behörden. Den Tauchern sei es wegen der starken Strömung und des steigenden Wasserstands unmöglich, sich dem Wrack zu nähern, berichtete das ungarische Nachrichtenportal «index.hu» unter Berufung auf die Behörden.

    Theoretisch würde es mindestens fünf Tage dauern, bis der Wasserstand so weit sinkt, dass ein Zugang zum Wrack möglich wäre, hiess es. Derzeit führt die Donau am Unglücksort Wasser in Höhe von etwa 5,3 Metern, normal wären vier Meter. Auch ein Herausheben des Wracks aus dem Wasser sei derzeit technisch nicht zu machen, teilte das Innenministerium in Budapest mit.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    flydubai copilot
    72 Interaktionen
    Passagier berichtet
    Brasilien Wahl
    32 Interaktionen
    Brasilien-Wahl

    MEHR IN NEWS

    18 Interaktionen
    Zu viele Anfragen
    Oktoberfest 2026
    Rekord
    Manzambi
    199 Interaktionen
    2:1-Heimsieg

    MEHR AUS UNGARN

    3 Interaktionen
    Budapest
    Viktor Orban
    7 Interaktionen
    Wegen Korruption
    Haus des Terrors
    2 Interaktionen
    Budapest