Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zum Jahrestag der Besetzung der Krim durch Moskau den Willen erneut bekräftigt, diese zurückholen zu wollen.
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht während einer Pressekonferenz in Kiew. Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht während einer Pressekonferenz in Kiew. Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Efrem Lukatsky
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Das Wichtigste in Kürze

  • Vor genau 9 Jahren besetzte Russland die Krim-Halbinsel in der Ukraine.
  • Zum Jahrestag hat Präsident Selenskyj erneut betont, diese zurückhaben zu wollen.
  • Er würdigte auch den Widerstands- und Kampfgeist von Betroffenen und der Streitkräfte.

«Heute, am 26. Februar, begehen wir den Tag des Widerstands gegen die Besetzung der Krim und Sewastopols«, sagte Selenskyj. Er rief die Medien der Ukraine auf, verstärkt darauf hinzuweisen, »dass die Ukraine niemanden im Stich lässt, niemanden dem Feind überlässt«. Zugleich gab sich Selenskyj zuversichtlich: »Das Völkerrecht wird sich hier durchsetzen, auf dem Boden der Ukraine: im Donbass, in Asow, in Cherson und auf der Krim.«

Russland hatte die zur Ukraine gehörende Halbinsel Krim im Frühjahr 2014 unter seine Kontrolle gebracht. Erste bewaffnete Zusammenstösse zwischen Anhängern der ukrainischen Regierung und prorussischen Demonstranten am 26. Februar 2014 mündeten schliesslich in ein militärisches Eingreifen Russlands. Ein gesteuertes Referendum über die Eingliederung in die Russische Föderation führte im März zur Annexion der Krim durch Moskau.

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