Selenskyj sieht Fortschritte bei eigenem Raketenabwehrsystem

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Die Ukraine macht nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj Fortschritte bei der Entwicklung ihres eigenen Systems zur Abwehr ballistischer Raketen.

Wolodymyr Selenskyj
Die Ukraine macht nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj Fortschritte bei der Entwicklung ihres eigenen Systems zur Abwehr ballistischer Raketen. (Archivbild) - keystone

«Wir können feststellen, dass auch unsere Waffenhersteller bereits das erforderliche Niveau erreicht haben», teilte Selenskyj nach einem Treffen mit Verteidigungs- und Sicherheitsexperten bei Telegram mit. «Wir gehen davon aus, dass die Ukraine im Zeitraum 2026-2027 die angestrebten Ergebnisse erzielen wird», sagte er.

Die Ukraine setzt auf ein eigenes Abwehrsystem mit dem Namen Freyja, weil sie den Angriffen durch russische ballistische Raketen beinahe schutzlos ausgeliefert ist. Selenskyj beklagt immer wieder, dass der Ukraine die wirksamen Patriot-Abwehrraketen fehlten. Er hat die Verbündeten wiederholt aufgefordert, eigene Bestände freizugeben. Parallel entwickelt das Land ein eigenes Abwehrsystem.

Nur eine kleine Zahl an Ländern sei in der Lage dazu, meinte Selenskyj. Die Ukrainer hätten die wissenschaftliche Basis und die Kompetenzen. Das Freyja-Programm komme voran. «Europa braucht eine gemeinsame und wirklich grossangelegte Fähigkeit, um sich wirksam gegen jegliche ballistischen Bedrohungen verteidigen zu können», betonte er.

Selenskyj hatte im Juli in Paris für die Schaffung eines neuen europäischen Flugabwehrsystems geworben. Freyja soll eine kostengünstige und leistungsfähige Alternative zum US-amerikanischen Patriot-System sein.

Kommentare

User #3802 (nicht angemeldet)

Putlerjünger müssen wirklich sehr dumm sein, die Lügen des Schlächters Vladimir Putler zu verbreiten.

User #3023 (nicht angemeldet)

Westliche Politiker:innen sind ein weiteres Hauptziel der russischen Desinformationskampagnen. In Deutschland wurden 2022 Politiker wie Olaf Scholz oder Robert Habeck von russischen Bots als "Schwächlinge" dargestellt. In Frankreich wurden 2023 Politiker wie Emmanuel Macron von russischen Accounts als "Diktator" bezeichnet. In Italien wurden 2024 Politiker wie Giorgia Meloni von russischen Bots als "Marionette der USA" dargestellt. In Polen wurden 2023 Politiker wie Donald Tusk von russischen Accounts als "Verräter" diffamiert. In Spanien wurden 2024 Politiker wie Pedro Sánchez von russischen Bots als "korrupt" bezeichnet. Diese Angriffe zielen darauf ab, die Legitimität gewählter Vertreter:innen zu untergraben und politische Instabilität zu schaffen.

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