Wegen des Kriegs in der Ukraine fordert Präsident Selenskyj von Deutschland die Lieferung schwerer Waffen. Er hofft dabei auf die Unterstützung der USA.
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Ukrainische Soldaten patrouillieren vor dem Gelände des stillgelegten AKWs in Tschernobyl. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mithilfe der USA erhofft sich Selenskyj Waffenlieferungen aus Deutschland.
  • Dies sagte der ukrainische Präsident bei einer neuen Pressekonferenz.
  • Deutschland solle das liefern, was sie haben und gerade nicht nutzen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erhofft sich von den USA Unterstützung für Waffenlieferungen aus Deutschland. «Damit sie (Deutschland) damit beginnen, das zu liefern, was sie haben und das, was sie gerade nicht nutzen», sagte Selenskyj am Samstag bei einer Pressekonferenz in einer U-Bahn-Station in Kiew.

Er erinnere bei jedem Gespräch mit deutschen Vertretern daran. Der Krieg sei in der Ukraine und «ihr habt das, was ihr gerade nicht braucht, und wir brauchen sehr viel», betonte der Staatschef.

Besucher seien aktuell sehr willkommen, aber nicht, um irgendwelche «Selfies» zu machen. «Man kann heute nicht zu uns mit leeren Händen kommen. Wir erwarten nicht nur einfach Geschenke oder irgendwelche Törtchen. Wir erwarten konkrete Dinge und konkrete Waffen.»

Kiew fordert wegen des seit zwei Monaten laufenden russischen Angriffskrieges von Deutschland die Lieferung schwerer Waffen. Am Dienstag wird US-Verteidigungsminister Lloyd Austin zu einer Ukraine-Konferenz auf dem US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz erwartet. Bereits zuvor kommt Austin Selenskyj zufolge an diesem Sonntag nach Kiew.

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