Selenskyj dringt auf rasche Investition in ukrainischen Wiederaufbau

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Der ukrainische Präsident Selenskyj bittet um rasche Investitionen für den Wiederaufbau der Ukraine. Dringend seien vor allem Investition in Spitäler.

    Nato Ukraine
    Der ukrainische Präsident Selenskyj. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Wiederaufbau der Ukraine müsse schon jetzt starten, so Selenskyj.
    • Dringende Investitionen in Spitäler und Schulen seien nötig.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für rasche internationale Investitionen in den Wiederaufbau seines durch den russischen Krieg stark zerstörten Landes geworben.

    Wer in den Wiederaufbau der Ukraine investiere, investiere in ein künftiges EU-Mitgliedsland, sagte er am Dienstag laut Simultanübersetzung bei einer internationalen Wiederaufbaukonferenz in Berlin.

    «Europa kann man nur mit der Ukraine gemeinsam denken.» Das Land trete für die Sicherheit Europas ein, indem es den russischen Schlag abfange, betonte er demnach.

    Teil des Wiederaufbaus bereits jetzt dringend nötig

    Besonders dringend seien Investitionen in Krankenhäuser, Schulen, Verkehrswege und andere lebenswichtige Infrastruktur, erläuterte Selenskyj. Durch Raketenangriffe sei mehr als ein Drittel der ukrainischen Energieinfrastruktur zerstört worden.

    Dieser Teil des Wiederaufbaus könne nicht auf die Zeit nach dem Krieg verschoben werden, dafür brauche die Ukraine jetzt Geld. Der von der Gruppe sieben führender demokratischer Industriestaaten (G7) erwogene Aufbaufonds müsse bereits im kommenden Monat seine Arbeit beginnen, forderte Selenskyj.

    Ukraine Krieg
    Ruinen im Ukraine-Krieg. - AFP

    Der Präsident nannte einen Finanzbedarf von 38 Milliarden Dollar, um das Staatsdefizit im kommenden Jahr auszugleichen. Das Geld werde benötigt, um Lehrer und Ärzte zu bezahlen sowie Renten auszuzahlen.

    Die G7 haben bereits weitere Finanzhilfen für 2023 zugesagt. In diesem Jahr flossen den Angaben zufolge zusätzlich zur militärischen und humanitären Unterstützung bereits Budgethilfen in Höhe von 20,7 Milliarden US-Dollar, insgesamt sind 33,3 Milliarden Dollar zugesagt. Mit Abstand grösster Geldgeber sind die USA.

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