Sahra Wagenknecht wird nicht aus der Linken ausgeschlossen

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Deutschland,

Wagenknecht hatte mit einer Buchveröffentlichung im Juni 2021 für Kontroverse in ihrer Partei gesorgt. Einige Mitglieder beantragten den Ausschluss. Der soll nun aber nicht kommen.

Die Linken-Politikerin sorgte in ihrer eigenen Partei für Kontroverse.
Die Linken-Politikerin sorgte in ihrer eigenen Partei für Kontroverse. - Kay Nietfeld/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht wird nicht aus der Linken ausgeschlossen.

Dies habe die Bundesschiedskommission der Partei entschieden, berichtete der «Spiegel» am Montag.

Wagenknecht habe der Linken nicht geschadet, zitierte das Magazin aus der schriftlichen Begründung. Ein Parteisprecher und Wagenknechts Büro bestätigten der Deutschen Presse-Agentur die Information.

Einige Mitglieder der Linken hatten im Juni 2021 den Ausschluss der früheren Bundestagsfraktionschefin beantragt. Hintergrund war Wagenknechts Buch «Die Selbstgerechten», das die Partei im Wahlkampf in Debatten gestürzt hatte. Darin wirft sie linken Parteien vor, mit Gender-, Klima- und Bio-Essen-Debatten ihre Kernwähler zu verprellen.

Partei- und Fraktionsspitze hatten den Vorstoss zum Parteiausschluss schon im vergangenen Jahr sofort kritisiert. Die Landesschiedskommission Nordrhein-Westfalen wies ihn dann auch zurück. Eine Beschwerde gegen diesen Beschluss landete vor der Bundesschiedskommission, die den Landesbeschluss aber bestätigte.

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