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    Saar-Regierungschef fordert Lockdown auch nach 10. Januar

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    Deutschland,

    «Mein Gefühl ist, dass es mit diesem Lockdown über den 10. Januar hinausgehen wird.» Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans meint, im Januar werde es mit Sicherheit» zu früh sein, um grossflächig zu lockern.

    Deutschland befindet sich seit dem 16.12.2020 im erneuten Lockdown. Foto: Fabian Strauch/dpa
    Deutschland befindet sich seit dem 16.12.2020 im erneuten Lockdown. Foto: Fabian Strauch/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der zunächst bis zum 10.

    Januar in der Corona-Pandemie verhängte Lockdown reicht nach Ansicht des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) womöglich nicht aus.

    Die Menschen in Deutschland müssten sich auch für die Zeit danach noch auf gleichbleibend harte Einschränkungen einstellen, sagte Hans der Deutschen Presse-Agentur. «Mein Gefühl ist, dass es mit diesem Lockdown über den 10. Januar hinausgehen wird.» Weihnachten und Silvester könnten negative Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen haben. «Da besteht eine Gefahr, dass sich trotz Beschränkungen Kontakte vermischen. Deswegen sind wir da sehr wachsam», sagte er.

    Mit Blick auf den Januar sagte Hans, da werde es «mit Sicherheit» zu früh sein, um grossflächig zu lockern. «Wir erleben ja im Moment, dass die Inzidenzen eher steigen als sinken», sagte er. Die Massnahmen bräuchten eben eine Zeit, bis sie wirkten. Ziel bleibe weiterhin, die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 50 zu reduzieren. Derzeit liege der Wert bundesweit bei 179. «Es ist sogar eine Option, zu verschärfen», sagte Hans weiter.

    Das Schlimmste der Corona-Krise wird seiner Ansicht nach aber im nächsten Jahr vorbei sein. «Wir werden 2021 den Exit aus der Corona-Pandemie schaffen», sagte Hans. «Es wird ein besseres Jahr werden als das Jahr 2020.» Dennoch werde das nächste Jahr noch komplett von Corona geprägt sein. Die Bundesregierung gehe derzeit davon aus, dass sich rund 60 Prozent der Bevölkerung freiwillig impfen lassen. Wenn dies so eintrete, «dann werden wir auf jeden Fall bei allen Anstrengungen das ganze Jahr 2021 mit dem Impfen beschäftigt sein». Hans zeigte sich zuversichtlich, dass im nächsten Sommer «wieder ein ziemlich normales Leben für die Menschen denkbar ist». Zur Frage, wie man mit geimpften Personen im Vergleich zu ungeimpften Personen umgehe, sollte es eine Generaldebatte im Deutschen Bundestag geben, sagte Hans.

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