Rechtsterrorist Breivik will vorzeitig auf freien Fuss

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Norwegen,

    Norwegens berüchtigter Terrorist Anders Behring Breivik strebt erneut eine vorzeitige Entlassung an.

    Der Rechtsterrorist Anders Behring Breivik war 2012 zur damaligen Höchststrafe verurteilt worden.
    Der Rechtsterrorist Anders Behring Breivik war 2012 zur damaligen Höchststrafe verurteilt worden. (Archivbild) - Ole Berg-Rusten/NTB Scanpix/AP/dpa

    Der verurteilte Massenmörder Anders Behring Breivik lässt zum zweiten Mal von einem norwegischen Gericht prüfen, ob er vorzeitig unter Auflagen aus dem Gefängnis entlassen werden kann. Mehr als 13 Jahre nach den rechtsextremen Terroranschlägen im Osloer Regierungsviertel und auf der Insel Utøya mit insgesamt 77 Toten befasst sich das Amtsgericht von Ringerike, Asker und Bærum mit einem entsprechenden Antrag Breiviks.

    Verhandlungsbeginn im Gefängnis Ringerike nordwestlich von Oslo ist am Dienstag um 10 Uhr. Angesetzt sind bis Donnerstag insgesamt drei Verhandlungstage. Breivik hatte am 22. Juli 2011 die bis heute schwersten Verbrechen der norwegischen Nachkriegszeit begangen.

    Rückblick auf die grausamen Taten

    Zunächst hatte er eine Autobombe im Osloer Regierungsviertel gezündet und dabei acht Menschen getötet. Danach richtete er auf Utøya ein Massaker unter den Teilnehmern des jährlichen Sommerlagers der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei an. 69 überwiegend jüngere Menschen wurden auf der Insel getötet.

    Begründet hatte Breivik seine Taten mit rechtsextremen und islamfeindlichen Motiven. 2012 war er zur damaligen Höchststrafe von 21 Jahren Sicherheitsverwahrung mit einer Mindestdauer von zehn Jahren verurteilt worden.

    Nach Ablauf dieser Mindestdauer hatte er bereits Anfang 2022 prüfen lassen, ob er auf Bewährung freigelassen werden kann. Das damals zuständige Amtsgericht Telemark hatte den Antrag nach einer mehrtägigen Verhandlung abgewiesen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #4649 (nicht angemeldet)

    Weil gefaengnisse ueberfuellt und sehr teuer sind?

    User #1533 (nicht angemeldet)

    Leider haben die Opfer immer Lebenslänglich.

    Weiterlesen

    2 Interaktionen
    Menschenrechtsverstösse

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    126 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Appenzell
    Appenzell
    Glüttenhütten AG

    MEHR AUS NORWEGEN

    ha
    8 Interaktionen
    Werbung mit Frisur!
    König Haakon Norwegen
    23 Interaktionen
    Kunden staunen
    verteidiger
    Schon wieder
    Prinzessin Astrid
    1 Interaktionen
    Norwegen