Österreich zeigt Verständnis für Zurückweisungen an Grenze

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Deutschland,

Christian Stocker und Friedrich Merz haben Verständnis für Zurückweisung von Migranten an der deutsch-österreichischen Grenze gezeigt.

Grenzkontrollen
Die Europäische Union verzeichnete in den ersten acht Monaten dieses Jahres 21 Prozent weniger irreguläre Grenzübertritte als im Vorjahreszeitraum. (Archivbild) - afp

Österreichs Kanzler Christian Stocker zeigt Verständnis für die Zurückweisung von Migranten und Asylsuchenden an der deutsch-österreichischen Grenze. Die Frage, ob dies einen dunklen Schatten auf die bilateralen Beziehungen werfe, beantwortete er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit «nein». Diese Antwort gab auch Merz.

«Gerade Österreich weiss aus den Erfahrungen 2015 und 2022, was es heisst, mit Migrationsdruck konfrontiert zu sein», sagte Stocker. Österreich schütze seine Grenze schon seit 2015.

Migrationsdruck: Kein Problem an der deutsch-österreichischen Grenze?

Es sei nicht das Ziel, Binnengrenzen schützen zu müssen. «Aber in der Situation kann es notwendig sein.» Es gebe kein Problem an der deutsch-österreichischen Grenze. Die Zahlen seien auch «sehr überschaubar».

Zur Begrenzung der irregulären Migration hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) Anfang Mai intensivere Grenzkontrollen verfügt. Gleichzeitig ordnete er an, auch Asylsuchende sollten an der Grenze zurückgewiesen werden können.

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Kommentare

User #3637 (nicht angemeldet)

Man hat zwar Schengen unterschrieben, aber was ist schon ein Vertrag.....

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