Ölpreis fällt auf den niedrigsten Stand seit 17 Jahren

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    Grossbritannien,

    Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie ist der Ölpreis auf den niedrigsten Stand seit 2003 gefallen.

    Raffinerie
    Medienberichten zufolge verarbeitet die Raffinerie rund 200'000 Barrel Rohöl pro Tag. (Archivbild) - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Coronavirus-Pandemie und Ölpreis-Krieg zwischen Moskau und Riad drücken Preise.

    Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im April kostete am Mittwochvormittag 25,36 Dollar. Dies entspricht einem Rückgang um 5,9 Prozent zum Handelsschluss vom Dienstag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai fiel in London um 2,82 Prozent auf 27,91 Dollar. Damit lag der Preis aber weiterhin über dem letzten Tiefststand vom Januar 2016.

    Im Zuge der Corona-Pandemie ist die weltweite Nachfrage nach Rohöl stark zurückgegangen. Gleichzeitig gebe es ein «Überangebot und einen Anbieterwettstreit zwischen Saudi-Arabien und Russland», sagte Naeem Aslam von Avatrade.

    Riad und Moskau befinden sich derzeit in einem Ölpreis-Krieg. Anfang März hatte die russische Regierung bei Verhandlungen mit der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) eine Drosselung der Ölförderung zur Stabilisierung der Preise abgelehnt. Saudi-Arabien senkte daraufhin den Ölpreis massiv.

    Eine Einigung ist Analysten zufolge vorerst nicht in Sicht. Am Dienstag kündigte Riad an, die Ölexporte auf mehr als zehn Millionen Barrel pro Tag zu steigern. Das erhöhte den Druck auf den Ölpreis weiter.

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