Neue Luftangriffe: Russische Raketen schlagen in Kiew ein

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Ukraine,

    Russische Raketen und Kamikaze-Drohnen treffen erneut die ukrainische Hauptstadt. Mehrere Wohngebäude wurden beschädigt, ein Mensch starb.

    Blick auf Charkiw, während im Hintergrund mutmasslich russische Raketen von der russischen Region Belgorod aus auf die Ukraine abgefeuert werden. (Archiv)
    Russland hat in der Nacht erneut Ziele in der Ukraine angegriffen. (Archivbild) - Vadim Belikov/AP

    Bei einer weiteren nächtlichen Attacke auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind russische Raketen und Kamikaze-Drohnen in der Millionenmetropole eingeschlagen.

    Kurz nach Mitternacht und am späteren Morgen wurden Explosionen gemeldet. Es gebe mindestens ein Todesopfer und elf Verletzte, darunter ein Kind, berichteten ukrainische Medien unter Berufung auf örtliche Behörden.

    Mehrere Wohngebäude in verschiedenen Stadtbezirken wurden beschädigt. Auch in anderen Landesteilen wurde den Berichten zufolge Raketenalarm ausgelöst.

    Ministerium spricht von «massivem kombinierten Angriff»

    Kiew ist eines der häufigsten Ziele russischer Luftangriffe. Schon in der Nacht zu Dienstag waren dort laut Bürgermeister Vitali Klitschko bei Attacken mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern, Hyperschallraketen und Drohnen sieben Menschen getötet worden. Das ukrainische Energieministerium sprach danach von einem «massiven kombinierten Angriff».

    Vitalo Klitschko Kiew
    Vitalo Klitschko ist Bürgermeister von Kiew. - keystone

    Die Ukraine verteidigt sich seit Februar 2022 mit westlicher Hilfe gegen eine grossangelegte russische Invasion. Gerade nachts attackieren die Angreifer ukrainische Städte immer wieder mit Raketen, Gleitbomben und Drohnen.

    Umgekehrt greift die ukrainische Armee als Teil ihres Abwehrkampfes auch Ziele in Russland an, wobei die Opferzahlen und Schäden dort bei weitem nicht solch verheerende Ausmasse erreichen wie in der Ukraine.

    Friedensgespräche trotz fortlaufender Angriffe

    Aktuell laufen intensive Gespräche zwischen der Ukraine, ihren europäischen Verbündeten und den USA über eine Grundlage für eine mögliche Friedenslösung.

    Wie ein dauerhaft tragfähiger Kompromiss mit dem Angreifer Russland aussehen könnte, ist nach wie vor unklar.

    Mehr zum Thema:

    Weiterlesen

    Friedrich Merz
    8 Interaktionen
    Verhandlungen

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    262 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    St. Gallen
    St. Gallen
    Kaugummi
    11 Interaktionen
    Welt-Neuheit

    MEHR AUS UKRAINE

    Präsident Selenskyj 2027
    16 Interaktionen
    Hilfe
    ukraine merz Selenskyj
    26 Interaktionen
    «Tempo»
    22 Interaktionen
    Kiew
    112 Interaktionen
    Kiew