Neue Kontaktgruppe für die Ukraine wird sich monatlich beraten

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Eine neue, internationale Kontaktgruppe wird sich künftig monatlich treffen, um das Vorgehen bezüglich des Ukraine-Kriegs zu besprechen.

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    Der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin beim Treffen auf dem US-Luftwaffenschützpunkt Ramstein am 26. April 2022. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine neu gebildete Kontaktgruppe will sich monatlich über den Ukraine-Krieg beraten.
    • Das Ziel des internationalen Bündnis ist die Unterstützung der Ukraine.
    • Insbesondere mit militärischen Mitteln soll der Ukraine unter die Arme gegriffen werden.

    Die neue internationale Kontaktgruppe zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte wird sich US-Verteidigungsminister Lloyd Austin zufolge künftig monatlich beraten. Nach Gesprächen mit seinen Amtskollegen und ranghohen Militärvertretern aus rund 40 Staaten, darunter Nato-Partner und Verbündete, sagte Austin am Dienstag: «Ich bin stolz, anzukündigen, dass das heutige Treffen eine monatlich tagende Kontaktgruppe für die Selbstverteidigung der Ukraine bekommen wird.»

    Ukraine soll militärisch unterstützt werden

    Das erste Treffen fand auf Einladung Austins auf dem US-Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein statt. Die nächsten Zusammenkünfte sollen demnach entweder auch als Präsenzveranstaltungen oder als Videoschalten stattfinden.

    «Die Kontaktgruppe wird ein Forum für die Länder guten Willens sein. So sollen unsere Bemühungen intensiviert und unsere Unterstützung koordiniert werden. Wir wollen uns darauf konzentrieren, das heutige Gefecht und die künftigen Kämpfe zu gewinnen», sagte Austin vor Journalisten. Es gehe dabei auch darum, die Bemühungen zu verstärken, um die Ukraine langfristig militärisch zu unterstützen, sagte Austin.

    «Keine Zeit zu verlieren»

    Der US-Verteidigungsminister dankte allen Nationen, die Kiew bereits mit Waffen und Ausrüstung unterstützten. «Es wird jeden Tag mehr», sagte er. Gleichzeitig gebe es keinen Grund, sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen –«wir haben keine Zeit zu verlieren», mahnte Austin. Die kommenden Wochen würden kriegsentscheidend sein, «wir müssen uns mit der Geschwindigkeit des Kriegs bewegen», sagte Austin.

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