Nati-Spielerin Florijana Ismaili noch immer vermisst

    Laura Del Favero
    Laura Del Favero

    Italien,

    Noch immer fehlt von Florijana Ismaili jede Spur. Nun will der Kosovo bei der Suche nach der Nati-Spielerin helfen. Die Hoffnung auf ein Happy-End schwindet.

    Ismaili
    Nun bietet auch der Kosovo Hilfe an bei der Suche nach der vermissten Nati-Spielerin Florijana Ismaili. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Seit ihrem Bootsausflug vom Samstag gilt Florijana Ismaili als vermisst.
    • Die Suche nach der vermissten Nati-Spielerin läuft auf Hochtouren.
    • Sogar der Kosovo bietet nun Unterstützung an.

    Wo ist bloss Florijana Ismaili? Auch nach drei Tagen fehlt von der Nati-Spielerin jede Spur. Erst gestern suchte ein Roboter erstmals am Grund des Comersees nach der Vermissten – jedoch ohne Erfolg.

    Jetzt bietet sogar der kosovarische Premierminister Ramush Haradinaj seine Hilfe an. Auf Facebook teilt der Politiker folgende Zeilen: «Kosovo ist bereit, das FSK für die Suche nach Florijana Ismaili zu schicken.» Und weiter: «Besorgt über die Nachricht über Florijana Ismaili, die seit Samstag als vermisst gilt, habe ich heute dem Schweizer Botschafter in Kosovo, Jean-Hubert Lebet, einen Brief geschrieben.»

    Ismaili machte am Samstag gemeinsam mit einer Freundin einen Bootsausflug auf dem Comersee in Norditalien. Nach einem Sprung ins Wasser tauchte die 24-Jährige nicht mehr auf.

    Seither läuft die Suche auf Hochtouren. Doch die Hoffnung, die vermisste Fussballerin leben zu finden, schwindet von Stunde zu Stunde. Allein auch schon wegen der ständig starken Strömung des beliebten Sees.

    Ismailis Verein glaubt an das Gute

    Ismailis Verein, der BSC Young Boys, glaubt seit der ersten Stunde an das Gute. «Wir sind sehr betroffen und haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich alles zum Guten wendet», heisst es auf Twitter.

    Und auch die ehemalige Nati-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg meldet sich auf Facebook zu Wort. «Ich bin sprachlos, sehr traurig, bete und hoffe auf ein Wunder», schreibt die aktuelle Trainerin der deutschen Frauen-Nati.

    Ismaili spielt seit 2011 für Bern. Im Januar 2014 absolvierte sie ihr erstes von bisher 33 Länderspielen für die Schweiz. Zuletzt spielte sie am 14. Juni in Serbien für die Auswahl.

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