Hochwasser

    Nach Hochwasser: Bestattern fehlt es teils an Transportwagen

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    Deutschland,

    Auch die Bestatter in Deutschland leiden unter der Hochwasser-Katastrophe. Die Fluten beschädigten einige Transportwagen.

    Ferdinand Pfahl hat bisher 34 Flutopfer geborgen. Foto: Oliver Berg/dpa
    Ferdinand Pfahl hat bisher 34 Flutopfer geborgen. Foto: Oliver Berg/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Hochwasserkatastrophe in Deutschland bringt Bestatter in Bedrängnis.
    • Einigen Bestattern fehlt es an Transportwagen.
    • Das Hochwasser hat einige Autos beschädigt.

    Die begrenzte Anzahl von Bestattungsfahrzeugen bringt Bestatter in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nach der Hochwasserkatastrophe in Bedrängnis. Aber Kollegen helfen sich gegenseitig aus.

    Nach der Hochwasserkatastrophe fehlt es einigen Bestattern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz offenbar an Transportwagen. «Es gibt nur eine sehr begrenzte Anzahl von Bestattungsfahrzeugen, die sind erst mal unersetzlich», sagte ein Sprecher des Bestatterverbands Nordrhein-Westfalen. Viele der betroffenen Autos standen etwa bei den verheerenden Fluten in der Garage neben Bestatterinstituten und seien dann – genauso wie die Geschäfte – mit Wasser vollgelaufen.

    Bestatter unterstützen sich gegenseitig

    Allerdings «fehlen die dann nur in einzelnen Unternehmen». Man könne sich untereinander gut unterstützen, indem Kollegen etwa unbeschädigte Transportwagen ausleihen. Die Fahrzeuge sind den Angaben des Sprechers zufolge Einzelanfertigungen und werden nur auf Anfrage hergestellt. Deshalb sei es schwierig, diese zu ersetzen. Der gesamte Schaden sei noch nicht klar.

    Bestatterunternehmen des Landesverbands hatte das Hochwasser besonders in Wuppertal, Ahrweiler, Euskirchen und Hagen stark getroffen. «Wir hatten Wasser bei mehreren Kollegen in den Geschäftsräumen», berichtete der Sprecher. Es wurden aber keine Kühlräume oder dort untergebrachte Verstorbene von den Fluten getroffen. In Orten, die von Stromausfällen betroffen waren, hätten Kollegen die Verstorbenen zum Beispiel abgeholt und bei sich in den Bestattungshäusern untergebracht, um sie zu kühlen.

    Über 1050 Bestatterunternehmen sind im Landesverband in NRW gemeldet, Rheinland-Pfalz zählt den Angaben zufolge über 200 Mitgliedsunternehmen.

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