Nach Brand im Grunewald soll Munition gesprengt werden

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Deutschland,

Anfang August kam es zu einem Waldbrand auf einem Sprengplatz im Grunewald. Am Mittwoch sollen dort weitere Bomben gesprengt werden, es kommt zu Sperrungen der Autobahn und des Bahnverkehrs.

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Der verbrannte Wald im Sperrgebiet um die Brandstelle am Sprengplatz der Berliner Polizei im Grunewald. - Fabian Sommer/dpa

In Folge des verheerenden Brandes im Berliner Grunewald sollen dort Bomben gesprengt werden, die nicht mehr als sicher eingestuft wurden. Die Polizei kündigte am Dienstag umfangreiche Sicherheitsmassnahmen und Sperrungen für die Notfallsprengung am Mittwoch an.

Auf dem Sprengplatz des Geländes war Anfang August aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer mit zahlreichen Explosionen ausgebrochen. Die Feuerwehr hatte den Brand auf dem Gelände und im umliegenden Wald tagelang bekämpft. Auf dem Sprengplatz der Polizei werden etwa Bombenfindlinge, Munition oder illegales Feuerwerk gelagert und vernichtet.

Bei der für Mittwoch um 13.00 Uhr geplanten Sprengung geht es laut Polizei um vier «nicht mehr handhabungssichere Bomben». Dafür muss die aktuelle Sicherheitszone rund um den Sprengplatz erweitert werden. Gesperrt werden soll zwischen 7.30 und 16.00 Uhr die als Avus bekannte Autobahn 115 zwischen Dreieck Funkturm und Kreuz Zehlendorf und die parallel verlaufende Bahnstrecke für Regional- und Fernverkehr.

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