Nach Attacke in Den Haag: Verletzte aus Klinik entlassen

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    Niederlande,

    Bereits wenige Stunden nach dem Messerangriff in Den Haag konnten die drei Minderjährigen das Krankenhaus wieder verlassen. Der Täter ist weiter nicht gefasst.

    Polizisten in der Einkaufsstrasse im Zentrum von Den Haag. Foto: Phil Nijhuis/AP/dpa
    Polizisten in der Einkaufsstrasse im Zentrum von Den Haag. Foto: Phil Nijhuis/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Drei minderjährige Opfer der Messerattacke in Den Haag haben das Spital verlassen,
    • Nach dem Täter wird nach wie vor gefahndet.

    Die Opfer von Den Haag hatten Glück im Unglück: Bereits wenige Stunden nach dem Messerangriff konnten die drei Minderjährigen das Krankenhaus wieder verlassen. Der Täter ist weiter nicht gefasst.

    Das teilte die Polizei am frühen Samstagmorgen auf Twitter mit.

    Die Ermittlungen und die Suche nach dem flüchtigen Täter liefen weiter auf Hochtouren. Zum genauen Alter der Opfer gab es keine Angaben.

    Am Freitag hatte ein Mann in einer belebten Einkaufsstrasse mit einem Messer um sich gestochen und drei Menschen verletzt – kurz nach dem Terroranschlag in London, bei dem zwei Menschen getötet worden waren.

    Keine Hinweise auf ein terroristisches Motiv

    Laut Polizei in Den Haag gab es hier allerdings keine Hinweise auf ein terroristisches Motiv. Allerdings werde in alle Richtungen ermittelt. Die Zeitung «De Telegraaf» berichtete unter Berufung auf eine gut informierte Quelle, es habe den Anschein gehabt, dass die Opfer zufällig ausgesucht worden seien.

    Verletzte bei Messerangriff in Den Haag
    Forensik-Experten der Polizei suchen nach Hinweisen am Tatort. Im Zentrum von Den Haag hat am 29.11.2019 ein Mann mit einem Messer um sich gestochen und drei Menschen verletzt. - dpa

    Eine Augenzeugin berichtete, in der Einkaufstrasse sei eine grosse Panik ausgebrochen. Niemand habe gewusst, was passiert sei. Zuerst sei gesagt worden, es sei geschossen worden. Die Polizei twitterte, die Familien der Verletzten seien informiert worden.

    In der Einkaufsgegend waren zum Zeitpunkt der Messerattacke am Abend laut Medienberichten immer noch viele Menschen wegen der Black-Friday-Verkaufsaktionen unterwegs. Sie liegt nur 500 Meter vom Regierungssitz und dem Parlament entfernt.

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