Bis zum Sommer vergehen noch ein paar Wochen. Die Freibadsaison startet aber jetzt schon - und zwar ohne die Corona-Einschränkungen der vergangenen Jahre. Tipps für den zeitigen Sprung ins kalte Wasser.
Um Unterkühlungen zu vermeiden, sollte man nicht zu lange im Wasser bleiben. Als Faustregel gilt: Wassertemperatur gleich Zeit im Wasser in Minuten.
Um Unterkühlungen zu vermeiden, sollte man nicht zu lange im Wasser bleiben. Als Faustregel gilt: Wassertemperatur gleich Zeit im Wasser in Minuten. - Uli Deck/dpa/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Zum Saisonstart müssen sich Wasserratten auf Freibad ohne Corona-Regeln einstellen.

Und weil Betreiber vielerorts Energie sparen wollen: auf weniger stark beheiztes Beckenwasser. Mit diesen Tipps lässt es sich dennoch entspannt anbaden.

1. Nicht zu lange im Wasser bleiben

Mit einem Sprung ins kühle Nass anzubaden, ist keine gute Idee. Besser: Sich Schritt für Schritt hineinwagen. Um das Herz-Kreislauf-System nicht zu belasten, sollte der Körper langsam an die Wassertemperatur gewöhnt werden.

Wer Unterkühlungen vermeiden will, sollte zudem nicht zu lange schwimmen. Als Faustregel gilt: Die Wassertemperatur entspricht den Minuten, die man im Wasser bleiben kann. Darauf weist Thomas Huber, Vorsitzender der Bayerischen Wasserwacht, hin. Aber Vorsicht: Das Risiko beim Schwimmen einen Wadenkrampf zu bekommen, ist in kaltem Wasser höher.

Übrigens: Nach dem Schwimmen direkt abtrocken, um nicht auszukühlen. Wer frisch aus dem Becken unter die Dusche springt, sollte die Temperatur langsam nach oben drehen. Das schont den Kreislauf.

2. Badesaison nicht ohne Sonnenschutz starten

Wasseroberflächen reflektieren UV-Strahlung. Deshalb ist selbst bei bewölktem Himmel die Sonnenbrandgefahr beim Schwimmen hoch, etwa auf Schultern oder Nase. Christoph Liebich, Hautarzt aus München, rät grosszügig Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor zwischen 30 und 50 aufzutragen. Und mindestens alle zwei Stunden sowie nach dem Schwimmen nachzucremen. Das gilt auch bei wasserfesten Sonnencremes. Denn beim Abtrocknen wird der Schutz abgerubbelt.

3. Auch freiwillig Abstand halten

Strikte Coronaregeln in Freibädern fallen zum Saisonstart weg. Schützen kann man sich dennoch. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft rät hier etwa: Ausreichend Abstand halten. Gut zu wissen: Über das Wasser wird das Virus nicht übertragen. In Schwimmbecken vernichtet Chlor zudem viele Keime.

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