Trailer

    Michel Houellebecq streitet weiter um Verbot von Sexfilm

    DPA
    DPA

    Frankreich,

    Michel Houellebecq will einen mutmasslichen Sexfilm, in dem er mitgewirkt hat, weiter verbieten. Am Dienstag verlor der Schriftsteller einen Prozess.

    Michel Houellebecq
    Michel Houellebecq. - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Michel Houellebecq streitet weiter um das Verbot eines mutmasslichen Sexfilms.
    • Dieser zeigt den Schriftsteller, wie er mit nacktem Oberkörper eine junge Frau küsst.
    • Am Dienstag verlor der 67-Jährige den Prozess gegen ein niederländisches Kunstkollektiv.

    Der Streit um das Verbot eines mutmasslichen Sexfilms mit dem französischen Schriftsteller Michel Houellebecq (67) geht in die nächste Runde. Houellebecq sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag, er werde Berufung gegen ein niederländisches Gerichtsurteil einlegen.

    Der 65-jährige Autor hatte am Dienstag einen Prozess gegen ein niederländisches Kunstkollektiv verloren. Der Film mit Houellebecq in der Hauptrolle werde nicht wie vom Autor gefordert verboten, urteilte das Zivilgericht.

    Houellebecq wollte den Film, der von einigen Medien als Porno bezeichnet wird, verbieten lassen, nachdem er den Trailer gesehen hatte. Darin war der Autor mit nacktem Oberkörper zu sehen, wie er eine junge Frau küsste.

    Michel Houellebecq: Bei Vertragsunterzeichnung betrunken

    Dem Gerichtsurteil zufolge hatten Houellebecq und der niederländische Filmemacher Stefan Ruitenbeek von dem Kollektiv Kirac einen Vertrag geschlossen. In diesem erklärte sich der Autor bereit, vor der Kamera mit mehreren jungen Frauen Sex zu haben.

    Vor dem Amsterdamer Richter hatten dessen Anwälte angeführt, er sei depressiv und betrunken gewesen, als er den Vertrag unterzeichnet hatte.

    Der Richter aber fand das nicht glaubwürdig. Denn die Aufnahmen hätten einige Zeit nach der Vertragsunterzeichnung stattgefunden und daran hatte Michel Houellebecq bereitwillig mitgewirkt.

    Das Künstlerkollektiv spricht von einem Kunstfilm, in dem die Grenze zwischen Fiktion und Wahrheit nicht immer deutlich sei. Der Film sollte ursprünglich am 11. März online veröffentlicht werden.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Michel Houellebecq
    Porno-Doku
    Über Untergang

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    386 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Frankfurt/Main
    Tessiner Polizei
    1 Interaktionen
    Biasca TI
    Cédric Wermuth
    11 Interaktionen
    Bern

    MEHR TRAILER

    Stellar Blade Switsch 2
    2 Interaktionen
    Neuer Trailer
    blade runner
    2 Interaktionen
    Los Angeles
    Timothée Chalamet Oscars
    2 Interaktionen
    Los Angeles
    Jenna Ortega
    1 Interaktionen
    Los Angeles

    MEHR AUS FRANKREICH

    Lens
    94 Interaktionen
    Frankreich
    28 Interaktionen
    Paris
    19 Interaktionen
    Paris
    8 Interaktionen
    Saint-Pierre-la-Garenne