Mehrere Verletzte bei Anschlag nahe Pyramiden von Gizeh

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    Ägypten,

    Die Pyramiden zählen zu den beliebtesten Zielen unter Touristen in Ägypten. Für einige endet der Besuch an den antiken Bauwerken nun im Schreckensszenario. Die Attacke ist ein erneuter Rückschlag für die Reisebranche des Landes.

    Der Sprengsatz explodierte am Strassenrand explodiert, als ein Touristenbus vorbeifuhr. Foto: Ahmed Gomaa/XinHua
    Der Sprengsatz explodierte am Strassenrand explodiert, als ein Touristenbus vorbeifuhr. Foto: Ahmed Gomaa/XinHua - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei einem Bombenanschlag nahe den Pyramiden von Gizeh in Ägypten sind mehrere Menschen verletzt worden.

    Der Sprengsatz sei am Strassenrand explodiert, als ein Touristenbus vorbeifuhr, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Sicherheitskreisen.

    Demnach wurden mindestens fünf südafrikanische Touristen durch Glassplitter verletzt. Das Krisenreaktionszentrum im Auswärtigen Amt in Berlin teilte mit, Deutsche seien nach bisherigen Erkenntnissen nicht betroffen. Zuvor waren bei einem ähnlichen Anschlag auf einen Bus mit vietnamesischen Touristen im Dezember 2018 vier Menschen getötet worden.

    In dem Urlaubsland kommt es immer wieder zu Angriffen auf Touristen. Die Reisebranche hatte schon nach dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch das Militär im Jahr 2013 und den Massenprotesten im Land gelitten, sich in den vergangenen Monaten aber erholt.

    Tourismus-Ministerin Rania Maschat teilte nach dem jüngsten Vorfall mit, bei der «kleinen Explosion» habe es am Sonntag «einige geringe Verletzungen» gegeben. Drei Verletzte wurden demnach in Krankenhäuser gebracht. Maschat zufolge sassen in dem Bus insgesamt 28 Menschen. Das ägyptische Staatsfernsehen berichtete von 25 Insassen aus Südafrika.

    Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte in Ägypten in vergangenen Jahren regelmässig Angriffe verübt, meistens auf Sicherheitskräfte. Die Extremisten übernahmen auch die Verantwortung für den Absturz eines russischen Ferienfliegers über dem Sinai im Oktober 2015. Alle 224 Insassen kamen damals ums Leben.

    Fotos in sozialen Medien zeigten am Sonntag einen Reisebus mit geplatzten Fensterscheiben. Ministerin Maschat teilte mit, alle Betroffenen würden bei ihrer Weiterreise unterstützt.

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