Luxemburg verteidigt Einsatz für russischen Oligarchen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Luxemburg,

    Luxemburgs Premierminister Luc Frieden hat sein Eintreten für eine Streichung des russischen Oligarchen Michail Fridman von der Sanktionsliste der EU verteidigt.

    luc
    Luxemburgs Premierminister Luc Frieden. - keystone

    Man habe «im höheren Interesse Luxemburgs und um Schaden von Luxemburg abzuwenden» gefordert, den Milliardär von der Sanktionsliste zu nehmen, sagte Frieden vor Journalisten. Dies habe «im übergeordneten Interesse Luxemburgs» gelegen. Fridman gilt als enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die EU-Staaten hatten sich am Dienstag nach tagelangem Ringen darauf geeinigt, ihre Sanktionen gegen Fridman und den Oligarchen Alischer Usmanow aufzuheben. Usmanows Streichung von der Sanktionsliste war von Frankreich und der Slowakei gefordert worden. Frankreich wollte damit die Freilassung von in Aserbaidschan verhafteten Franzosen erreichen. Frieden sagte, seine Regierung habe die Streichung Fridmans erst gefordert, nachdem die Forderung nach Usmanows Streichung bereits ausgesprochen war. Dies «ändert nichts an unserer Unterstützung für die Ukraine», sagte er zu Kritik am luxemburgischen Vorgehen. Fridman fordert vor einem internationalen Schiedsgericht rund 15 Milliarden Euro von Luxemburg, weil sein dortiges Vermögen aufgrund eines EU-Sanktionsbeschlusses dort eingefroren wurde.

    Kommentare

    User #4993 (nicht angemeldet)

    Luxemburg pro russisch.

    Weiterlesen

    Bäckerei
    53 Interaktionen
    Nach 1612-Fr.-Gipfel
    Beni Durrer
    29 Interaktionen
    Auswanderer

    MEHR IN NEWS

    vbg
    Zürich Oerlikon
    haifa
    1 Interaktionen
    Tel Aviv
    Zürich
    Zürich

    MEHR AUS LUXEMBURG

    EU-Flagge
    4 Interaktionen
    Luxemburg
    Der Abend in Frankfurt am Main
    13 Interaktionen
    Im Euroraum
    Luxemburg
    9 Interaktionen
    Funde