Leiche von Influencerin gefunden – Eine Chronologie
Die Leiche der vermissten Influencerin Stefanie P. wurde in Slowenien gefunden. Ihr Ex-Freund gestand die Tat nach tagelangem Schweigen.

Die 32-jährige Beauty-Influencerin Stefanie P. aus Graz verschwand spurlos nach einer Weihnachtsfeier am 23. November. Ihre letzte Sichtung erfolgte in der Nähe ihrer Wohnung im Bezirk Geidorf, nachdem sie zuvor in einem Nachtclub gefeiert hatte.
Die junge Frau hatte noch am frühen Morgen des 24. November einer Freundin über WhatsApp geschrieben. Sie fuhr nach Hause, um mit ihrem Golden Retriever «Marlow» Gassi zu gehen.

In dieser letzten Nachricht berichtete sie von einer «dunklen Gestalt» und schrieb beunruhigend: «Ein Creep ist im Stiegenhaus», so «Heute». Seitdem galt sie als vermisst.
Ex-Freund der Influencerin festgenommen
Der Ex-Freund der Vermissten, ein 31-jähriger Slowene mit ständigem Wohnsitz in Österreich, geriet schnell ins Visier der Ermittler. Am Tag von Stefanies Verschwinden soll er im WLAN-Netz der Vermissten eingeloggt gewesen sein.
Er wurde später von Zeugen gesehen, wie er mit einer kleinen Stoffrolle über der Schulter ihre Wohnung verliess. Seine Festnahme erfolgte am Montagabend (24. November) nahe der slowenischen Grenzstadt Šentilj.
Sein roter VW Golf war ausgebrannt auf einem Casino-Parkplatz entdeckt worden. Zusätzlich wurden der Bruder des Verdächtigen und dessen Stiefvater festgenommen, berichtet der «Focus».
Verdächtiger legt Geständnis ab – Ermittler finden Leiche
Nach anfänglichem Schweigen brach der Hauptverdächtige bei einem stundenlangen Verhör mit steirischen Beamten zusammen. Mit den Worten «Ich war's!» gestand er die schreckliche Bluttat, wie die österreichische Polizei bestätigte.

Durch seine Angaben geleitet fanden slowenische Polizisten am Samstag, 29. November, die Leiche von Stefanie in einem Waldstück bei Majšperk.
Polizei kündigt Pressekonferenz an
Die Ermittlungen ergaben, dass der Täter und das Opfer über längere Zeit eine «On-Off-Beziehung» geführt hatten. Am Abend ihres Verschwindens waren beide in demselben Nachtclub gewesen, hatten dort jedoch keinen direkten Kontakt zueinander gehabt.
Für Sonntag, 30. November, wurde laut der «Bild» eine gemeinsame Pressekonferenz der österreichischen und slowenischen Ermittler um 10 Uhr angesetzt. Weitere Details zum Ermittlungsstand und den genauen Umständen der Tat sollen dort bekannt gegeben werden.












