Kühlsysteme des AKW Saporischschja wieder an Stromnetz angeschlossen

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Die externe Stromversorgung des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja ist nach zwei Tagen Unterbrechung wieder hergestellt worden.

    Ukraine-Krieg
    Saporischschja ist das grösste AKW Europas. Seit März 2022 wird es von den Russen kontrolliert. (Archivbild) - afp

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russischer Beschuss beschädigte Leitungen des AKW Saporischschja.
    • Nun wurden sie repariert und die externe Stromversorgung konnte wieder hergestellt werden.

    Wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien am Samstagabend berichtete, wurden zwei Leitungen repariert. Das von Russland besetzte AKW ist zwar derzeit nicht im Betrieb, doch die Anlage braucht weiterhin Elektrizität, um Kernmaterial zu kühlen und einen Atomunfall zu verhindern.

    Die zwei Leitungen waren nach einem Beschuss auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet in rund 60 Kilometer Entfernung von dem AKW beschädigt worden.

    Die Stromversorgung des grössten europäischen Atomkraftwerks wurde bis zur Reparatur mit Notgeneratoren sichergestellt, die über genug Treibstoff für rund 15 Tage verfügen. In den vergangenen Wochen war es bereits mehrfach zu Ausfällen der externen Leitungen gekommen.

    Die (IAEA) bemüht sich seit Monaten, eine Schutzzone ohne Kämpfe um das Werk einzurichten und so das Risiko eines Atomunfalls zu reduzieren. «Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist», sagte IAEA-Chef Rafael Grossi am Samstag.

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