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    Kreml weist Verantwortung für Nord-Stream-Lecks zurück

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Der Kreml hat Vorwürfe einer angeblichen Verantwortung Russlands für die Lecks an den Gas-Pipelines Nord Stream 1 und 2 als «dumm und absurd» zurückgewiesen.

    ukraine krieg
    Wladimir Putin will mit den Gaslecks in der Nord Stream Pipeline nichts zu tun haben. - SPUTNIK/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Kreml hat die Verantwortung für die Lecks an der Nord-Stream-Pipeline zurückgewiesen.
    • Die Vorwürfe seien «dumm und absurd», so Kreml-Sprecher Peskov.
    • Russland fordert eine Beteiligung an der Untersuchung der Vorfälle.

    «Es ist ziemlich vorhersehbar und dumm und absurd, solche Annahmen zu treffen», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Mittwoch nach Angaben der Agentur Interfax.

    In der Ukraine gab es Vorwürfe, Russland habe die Pipelines gezielt sabotiert, um die Energiekrise in Europa zu verschärfen und Panik vor dem Winter auszulösen.

    Die Europäische Union hält Sabotage als Ursache für wahrscheinlich und hat mit Gegenmassnahmen gedroht. Dabei liess sie jedoch offen, wen sie verantwortlich macht. Auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach von Sabotage.

    Drei Lecks an Nord Stream-Pipelines

    Insgesamt drei Lecks waren - nach einem ersten Druckabfall in der Nacht zum Montag - sowohl an einer der Röhren der Nord-Stream-2-Pipeline wie auch an beiden Röhren von Nord Stream 1 entdeckt worden. Peskow sagte, bevor irgendwelche Aussagen gemacht würden, müssten Untersuchungen an den Lecks abgewartet und festgestellt werden, ob es sich um eine Explosion oder nicht gehandelt habe. Er hatte sich bereits am Dienstag alarmiert gezeigt - und ebenfalls Sabotage nicht ausgeschlossen.

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    Die Luftaufnahme des dänischen Verteidigungskommandos zeigt das Gasleck in der Nähe von Bornholm. - Danish Defence Command/dpa

    Peskow forderte zur Aufklärung der Vorfälle eine Beteiligung Russlands. Die Situation erfordere «einen Dialog und die operative Zusammenarbeit aller Seiten», um die Ursache der Lecks so schnell wie möglich aufzuklären und den entstandenen Schaden zu schätzen. «Im Moment sehen wir den absoluten Mangel an einem solchen Dialog.»

    Peskow erklärte, dass Russland nicht an einem Ende des Gasflusses durch die Nord-Stream-Pipelines interessiert sei. Die Schäden seien auch für Russland ein grosses Problem. Beide Stränge von Nord Stream 2 seien mit Gas gefüllt. «Dieses Gas kostet viel Geld, und jetzt entweicht es in die Luft.»

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