Klimaaktivisten scheitern mit Störung von TV-Weihnachtsgottesdienst
An Heiligabend haben Klimaaktivisten in Stuttgart (D) erfolglos versucht, die geplante Live-Übertragung eines Weihnachtsgottesdienstes im Fernsehen zu stören.

Das Wichtigste in Kürze
- Acht Aktivisten hatten sich vor der verschlossenen Kirche getroffen.
- Die Polizei erteilte anschliessend zwei «potenziellen Störern» einen Platzverweis-
In Deutschland sind Klimaaktivisten nach Angaben der Polizei an Heiligabend in Stuttgart mit einem Versuch gescheitert, die geplante Live-Übertragung eines Weihnachtsgottesdienstes im Fernsehen zu stören. Die geplante Protestaktion wurde laut Polizei bereits im Vorfeld bekannt.
Die evangelische Christvesper in einer Kirche sei deshalb bereits am Freitag aufgezeichnet und zeitversetzt im ARD-Fernsehen übertragen worden, hiess es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Stuttgart.
An Heiligabend hätten sich dennoch acht Mitglieder der Klima-Gruppe «Aufstand der Letzten Generation» vor der verschlossenen Kirche getroffen, hiess es von der Polizei weiter. Das Pfarramt habe daraufhin die Polizei informiert. Die Beamten hätten zwei «potenziellen Störern» einen Platzverweis erteilt.
Kritik von deutschem Justizminister
Der deutsche Justizminister Marco Buschmann (FDP) verurteilte die Pläne der Klimaaktivisten. «Wer an Weihnachten einen Gottesdienst stürmen möchte, um für politische Ziele zu werben, dem ist nicht mehr zu helfen», schrieb er am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. «So findet man keine Unterstützer, sondern bloss Gegner.» Die Aktivisten der Letzten Generation schadeten damit «seriösem Klimaschutz».
Die Klimaaktivisten der «Letzten Generation» sorgen seit Monaten für Schlagzeilen – etwa durch das Werfen von Kartoffelbrei oder Tomatensuppe auf Kunstwerke oder das Festkleben von Demonstrantinnen und Demonstranten auf Autobahnen, Strassenkreuzungen oder Startbahnen von Flughäfen.












