Geimpfte brauchen bei der Einreise nach England künftig keinen Schnelltest mehr. Der teure PCR-Test zwei Tage danach bleibt ihnen jedoch nicht erspart - zumindest vorerst.
Vollständig Geimpfte müssen bei der Einreise nach England künftig keinen negativen Corona-Schnelltest mehr vorweisen. Zwei Tage später wird jedoch noch ein PCR-Test verlangt. Foto: Richie Hancox/RMV via ZUMA Press/dpa
Vollständig Geimpfte müssen bei der Einreise nach England künftig keinen negativen Corona-Schnelltest mehr vorweisen. Zwei Tage später wird jedoch noch ein PCR-Test verlangt. Foto: Richie Hancox/RMV via ZUMA Press/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Einreise nach England gibt es für vollständig geimpfte Reisende von nun an eine Hürde weniger.

Anders als bislang ist für sie kein Schnelltest vor der Überquerung der Grenze mehr notwendig, wie aus den der britischen Regierung hervorgeht.

Allerdings besteht weiterhin die Pflicht, über einen der offiziell zertifizierten Anbieter einen kostenpflichtigen PCR-Test zu buchen, der an Tag Zwei nach der Einreise gemacht werden muss. Dieser kostet üblicherweise mindestens 50 Pfund (umgerechnet rund 58 Euro).

Auch diese Vorgabe soll sich allerdings noch im Laufe des Oktobers ändern: Dann soll ein günstigerer Schnelltest nach der Einreise ausreichen. Kritiker bemängeln, damit verliere Grossbritannien die Kontrolle über die Einschleppung gefährlicher Varianten, da Schnelltests nicht sequenziert werden können. Allerdings wird aktuell nur ein Bruchteil der Einreise-PCR-Tests entsprechend untersucht.

Für die meisten geimpften Einreisenden gilt keine Quarantäne-Pflicht mehr. Nur Menschen, die aus Ländern auf der sogenannten roten Liste ankommen, müssen in eine zehntägige, teure Hotel-Quarantäne gehen. Auf dieser Liste stehen derzeit viele afrikanische, südamerikanische und asiatische Staaten.

Schottland, Wales und Nordirland entscheiden eigenständig über ihre Corona-Politik und haben teilweise etwas schärfere Regeln.

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