Institut: Ukraine im Nachteil wegen Einschränkung für US-Waffen

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    Die Ukraine darf US-Waffen nicht für Angriffe auf russisches Staatsgebiet einsetzen. Dies führe laut Analysen des Instituts für Kriegsstudien zu Nachteilen.

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    Der US-Raketenwerfer HIMARS (High Mobility Artillery Rocket System) beim Abschuss einer Rakete. - dpa

    Die Ukraine hat aus Sicht von Experten Nachteile im Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg, weil sie die US-Waffen nicht auch gegen Ziele auf dem Gebiet des Nachbarlandes einsetzen darf. Die von den USA und vom Westen verhängten Einschränkungen bei der Anwendung der Waffen nutze Russland aus, um quasi aus einem geschützten Raum direkt aus dem Gebiet an der Grenze zur Ukraine anzugreifen, hiess es in einer Analyse des Instituts für Kriegsstudien (ISW) in Washington vom Freitag (Ortszeit).

    Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gefordert, die US-Waffen auch für Schläge gegen russisches Gebiet nutzen zu können. Bisher verwendet das Land dafür Waffen aus eigener Produktion. Die USA stellen die Waffen nach Angaben des Pentagons zur Verfügung, damit die Ukraine ihre besetzten Gebiete befreit, aber nicht für Angriffe auf Russland selbst.

    Russland warnt vor Eskalation

    Die ISW-Experten wiesen darauf hin, dass Russland wegen der teils vom Westen verfügten Einschränkungen aus seinen grenznahen Gebieten mit seiner Luftwaffe etwa Gleitbomben und Raketen weitgehend ungehindert auf die Ukraine abfeuere. Russland könne seine Truppen und Technik ordnen in den Regionen, bevor es zum Angriff übergehe. Das bisherige US-Vorgehen schränke die Möglichkeiten der Ukraine, sich gegen die russischen Angriffe im Norden des Gebiets Charkiw zu verteidigen, stark ein, hiess es.

    Die Ukraine will Stützpunkte auch in Russland selbst mit westlichen Waffen angreifen, um sie noch effektiver zu zerstören, als mit den weniger schlagkräftigen eigenen Drohnen und Raketen. Russland dagegen warnt vor einer Eskalation in dem Krieg, sollten Waffen aus Nato-Staaten auch für Angriffe auf die Atommacht genutzt werden.

    Charkiw-Einnahme vermutlich nicht geplant

    Das ISW sah sich indes durch die jüngsten Äusserungen von Kremlchef Wladimir Putin darin bestätigt, dass Russland im Gebiet Charkiw eine Pufferzone anstrebe, um ukrainische Attacken auf sein Staatsgebiet zu verhindern. Putin hatte am Freitag zudem gesagt, es gebe aktuell keine Pläne, Charkiw selbst einzunehmen. Experten gehen auch davon aus, dass Russland für einen strategischen Durchbruch in der Ukraine bisher nicht genügend Truppen hat.

    Nach ISW-Einschätzung wollen die russischen Truppen die ukrainischen Streitkräfte im Raum Charkiw vor allem in Schach halten, um zugleich in anderen östlichen Gebieten der Ukraine massiver anzugreifen. Russland will dort die annektierten, aber bisher nur teils besetzten Regionen Donezk und Luhansk komplett unter seine Kontrolle bringen.

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    Kommentare

    User #2386 (nicht angemeldet)

    Hört jetzt mal auf mit Kriegsmaterial zu Liefern, was wollt Ihr noch Schauen. Die Ukis haben Verloren die kommen oder die können sich nicht mehr Erholen. Bevor noch Tausende Unschuldige Menschen Sterben Stoppt den Krieg. Selensky hat nichts mehr zu melden. Stoppt USA

    User #5253 (nicht angemeldet)

    Was nützen den Ukrainern die Waffen, wenn sie damit nur ihr eigenes Land damit zerbomben sollen, nachdem man ja die heilige Kuh Russland nicht schlachten darf??? sonst könnten die Fernsehsender ja nicht täglich über Russenerfolge berichten, wäre ja auch "langweilig".

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