Influencer will 2300 Franken für Essensfoto – Beiz verspottet ihn
Ein Influencer will für Fotos und einen Beitrag 2500 Euro kassieren. Das Kölner Lokal macht die Anfrage öffentlich und erntet viel Zuspruch.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Kölner Brauhaus lehnte ein Influencer-Angebot über 2500 Euro (rund 2300 Franken) ab.
- Das «Reissdorf am Hahnentor» machte die Anfrage öffentlich.
- Viele loben die Absage und kritisieren bezahlte Werbung.
Ein Kölner Brauhaus hat das Angebot eines Influencers abgelehnt, für 2500 Euro (2300 Franken) sein Essen zu fotografieren und darüber zu posten. Darüber berichtet der «Merkur».
Das «Reissdorf am Hahnentor» machte die Anfrage auf Facebook öffentlich und reagierte mit Spott. «Unsere Antwort war recht kurz», schreibt das Lokal mit einem Zwinker-Emoji.
Der Beitrag löste zahlreiche Reaktionen aus. Viele Nutzer lobten die Absage und kritisierten bezahlte Influencer-Werbung. Andere warnten jedoch vor pauschaler Ablehnung.

Ein Kommentator berichtete von einem bekannten Influencer, der ein anderes Kölner Restaurant kostenlos vorgestellt habe und damit viral gegangen sei.
Das «Reissdorf am Hahnentor» stimmte dieser Differenzierung zu. Es gehe nicht um seriöse Influencer, die beiden Seiten Vorteile bringe, sondern um aus Sicht des Brauhauses unseriöse Angebote.
Expertin rät zu sorgfältiger Auswahl
Auch Marketingexpertin Antje Stensel rät Gastronomie- und Hotelbetrieben zu einer sorgfältigen Auswahl.
Entscheidend sei, dass die Zielgruppe des Influencers zur Zielgruppe des Betriebs passe, schreibt sie in einem Beitrag des Portals Gastgewerbe-magazin.de.
Unternehmen sollten Kooperationen nicht kurzfristig eingehen, sondern sich vorab mit dem Influencer und dessen Community vertraut machen.















