Unwetter

    Heftige Unwetter auf Sardinien - mindestens zwei Tote

    Keystone-SDA
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    Italien,

    Wassermassen in den Strassen, Tote und ein Brückeneinsturz: Auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien hat ein Unwetter schwere Schäden angerichtet.

    HANDOUT - Ein Feuerwehrmann steht in einer überfluteten Strasse auf Sardinien. Auf der italienischen Mittelmeerinsel hat ein Unwetter schwere Schäden angerichtet. Foto: Vigili del Fuoco/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
    HANDOUT - Ein Feuerwehrmann steht in einer überfluteten Strasse auf Sardinien. Auf der italienischen Mittelmeerinsel hat ein Unwetter schwere Schäden angerichtet. Foto: Vigili del Fuoco/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - sda - Keystone/Vigili del Fuoco

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sardinien wurde von einem schweren Unwetter heimgesucht.
    • Eine Brücke stürzte ein, Strassen waren geflutet und es soll mindestens zwei Tote geben.
    • Der Sonntag verspricht keine Entspannung der Wetterlage.

    Nach Angaben der Feuerwehr vom Samstagnachmittag starben zwei Menschen, einer davon im Alter von 90 Jahren in einem schlammbedeckten Haus. Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete unterdessen von drei Toten.

    Überschwemmungen auf Sardinien.
    Hochwasser fliesst über eine durch sintflutartige Regenfälle beschädigte Brücke auf Sardinien. - dpa

    Zudem stürzte laut Feuerwehr eine Brücke bei der Ortschaft Bitti ein. Bis zum Nachmittag zählten die Rettungskräfte 150 Einsätze. Die Suche nach Vermissten gehe weiter.

    «Bleiben Sie zu Hause»

    Die Behörde für zivilen Schutz warnte davor, das Haus zu verlassen, da der Wasserstand sich sehr schnell ändern könne. Für die beliebte Urlaubsinsel Sardinien galt eine rote Wetter-Warnstufe. Auch die Insel Sizilien und die Regionen Kalabrien an der italienischen Stiefelspitze sowie die Basilikata seien von dem Unwetter betroffen, allerdings weniger stark. Die Wetterfront war aus dem Süden von Marokko und der Iberischen Halbinsel herangezogen. Auch für Sonntag mussten die Menschen mit heftigen Unwettern rechnen.

    Bereits am vergangenen Wochenende hatten schwere Regenfälle in derselben Region Orte unter Wasser gesetzt und Landstrassen überschwemmt. Besonders dramatisch war die Hochwasserlage im Gebiet um die Stadt Crotone in Kalabrien. Dort waren Helfer mit Schlauchbooten und Amphibienfahrzeugen im Einsatz, um vom Wasser in Autos und Häusern eingeschlossene Menschen zu befreien. Die Feuerwehr sprach von 200 Rettungsaktionen. Verletzte hatte es demnach nicht gegeben.

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