Hautkrebs-Forschung: Immunsystem soll Tumorzellen bekämpfen

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    In der Hautkrebsforschung geht es voran: Bei neuen Therapieansätzen soll das Immunsystem zur Tumorzellenbekämpfung eingesetzt werden. Fachleute aus Mecklenburg-Vorpommern sehen nun erste Erfolge.

    Forschende an den Unikliniken Rostock (UMR) und Greifswald (UMG) wollen das Immunsystem bei der Bekämpfung von Hautkrebs stärker einbinden. Ihre Ergebnisse aus Labor- und Tierversuche bezeichnen sie als vielversprechend.
    Forschende an den Unikliniken Rostock (UMR) und Greifswald (UMG) wollen das Immunsystem bei der Bekämpfung von Hautkrebs stärker einbinden. Ihre Ergebnisse aus Labor- und Tierversuche bezeichnen sie als vielversprechend. - Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

    Eine Stärkung des Immunsystems könnte Forschungsergebnissen den Unikliniken Rostock (UMR) und Greifswald (UMG) zufolge in Zukunft helfen, Hautkrebs zu bekämpfen.

    «Bislang sind chirurgische Eingriffe sowie Chemo- und Strahlentherapie die Mittel der Wahl, um Krebs einzudämmen. Neue Therapieansätze verfolgen hingegen das Ziel, das Immunsystem spezifisch zur Bekämpfung von Tumorzellen zu aktivieren oder die Signalwege der Tumorzellen zu kappen, wodurch diese am Wachstum gehindert werden», sagte Steffen Emmert, Verbundkoordinator des Forschungsprojektes Onkother-H an dem auch das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) beteiligt ist. Die Ergebnisse aus Labor- und Tierversuchen am Beispiel von schwarzem und weissem Hautkrebs seien vielversprechend.

    Der Forschungsverbund ist laut Wissenschaftsministerium Teil des Exzellenzforschungsprogrammes des Landes Mecklenburg-Vorpommern, diese Spitzenforschung soll ausgebaut werden. «Die Forschungsarbeit wird Patientinnen und Patienten auch hier im Land neue Therapien ermöglichen. Die Ergebnisse der Spitzenforschenden aus Mecklenburg-Vorpommern zeigen erneut, wie wichtig das Exzellenzforschungsprogramm des Landes ist», so Wissenschaftsministerin Bettina Martin (SPD).

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