Hannover Rück belohnt nach Milliardengewinn die Aktionäre

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    Trotz hoher Grossschäden im Vorjahr hat der weltweit viertgrösste Rückversicherer Hannover Rück einen Milliardengewinn verbucht.

    Ein Schild der Hannover Rück steht vor dem Hauptsitz der Versicherung in Hannover. Der Versicherer glänzt mit den Bilanzzahlen für das Jahr 2018. Foto: Raphael Knipping
    Ein Schild der Hannover Rück steht vor dem Hauptsitz der Versicherung in Hannover. Der Versicherer glänzt mit den Bilanzzahlen für das Jahr 2018. Foto: Raphael Knipping - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • 2017 hatte das schwerste Naturkatastrophenjahr in der Geschichte der Versicherungsbranche Hannover Rück noch schwer erwischt und einen Milliardengewinn verhindert.

    Wie das Unternehmen in Hannover mitteilte, stand 2018 bei einer Steigerung um 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr unterm Strich ein Überschuss von 1,06 Milliarden Euro.

    2017 hatte das schwerste Naturkatastrophenjahr in der Geschichte der Versicherungsbranche Hannover Rück noch schwer erwischt und einen Milliardengewinn verhindert. Der Konzern hatte Anfang Februar schon wichtige Eckdaten veröffentlicht, die Dividende aber offen gelassen.

    Inklusive einer Sonderdividende soll die Ausschüttung für 2018 um 25 Cent auf 5,25 Euro je Aktie steigen. Hauptnutzniesser ist der Versicherungskonzern Talanx (HDI, Neue Leben), dem gut die Hälfte der Anteile an der 1966 gegründeten Hannover Rück gehören. Sie ist mit mehr als 3300 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Nach den jüngsten Rekordständen der Hannover Rück-Aktie haben Anleger am Donnerstag Kursgewinne mitgenommen: An der Börse fielen die Papiere des Konzerns zunächst um 2,4 Prozent auf 128,20 Euro.

    Zu den grössten Schadensbelastungen gehörten 2018 der Taifun «Jebi» in Japan mit einer Nettobelastung von 134,7 Millionen Euro sowie die Waldbrände in Kalifornien, für die Hannover Rück rund 193 Millionen Euro zurückstellen musste. Insgesamt lag die Netto-Belastung durch Grossschäden im Vorjahr mit 849,8 Millionen Euro (2017: 1127 Mio. Euro) über dem dafür eingeplanten Budget von 825 Millionen Euro.

    Vorstandschef Ulrich Wallin geht im Mai in den Ruhestand und wird von Jean-Jacques Henchoz abgelöst, der vom weltweit zweitgrössten Rückversicherer Swiss Re kommt.

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