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    Flixbus und Flixtrain stellen Betrieb vorübergehend ein

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    Deutschland,

    Flixbus stellt aufgrund der neuen Corona-Kontaktbeschränkungen seinen Betrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab 3. November vorübergehend ein.

    Schon im Frühjahr hatte Flixbus angesichts der Corona-Auflagen vorübergehend keine Fahrten mehr angeboten. Foto: Fabian Sommer/dpa
    Schon im Frühjahr hatte Flixbus angesichts der Corona-Auflagen vorübergehend keine Fahrten mehr angeboten. Foto: Fabian Sommer/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Fernbus-Anbieter Flixbus stellt seinen Betrieb ab 3. November vorübergehend ein.
    • Geplant ist, an den Feiertagen wieder zu starten.
    • Auch Flixtrain soll vorübergehend nicht mehr fahren.

    Der Fernbus-Anbieter Flixbus stellt aufgrund der neuen Corona-Kontaktbeschränkungen seinen Betrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab 3. November vorübergehend ein.

    Auch das Fernbahn-Unternehmen Flixtrain wird von Dienstag an vorläufig nicht mehr fahren, wie das Unternehmen Flixmobility am Freitag mitteilte.

    Flixbus will an Feiertagen wieder fahren

    Wenn es die Situation erlaube, wolle Flixbus den Betrieb bis zu den Feiertagen wieder aufnehmen. «Auch Flixtrain wird, sobald es möglich und sinnvoll ist, wieder fahren.» Mitgründer und Geschäftsführer André Schwämmlein sagte, diese Entscheidung falle nicht leicht. «Schliesslich sind unsere Verkehrsträger auch in Zeiten von Corona zwei der sichersten Verkehrsmittel überhaupt.» Dennoch müsse man auf die derzeitige Lage reagieren.

    Flixbus
    Andre Schwämmlein, Gründer und Geschäftsführer von Flixbus, steht bei einem Pressetermin des Fernbusunternehmens Flixbus vor einem Bus. - dpa

    Schon im Frühjahr hatte das Unternehmen angesichts der Corona-Auflagen vorübergehend keine Fahrten mehr angeboten. «Im Sommer konnten wir dann wieder etwa die Hälfte unseres Netzes bedienen. Wir folgen dabei sehr stark der Nachfrage», sagte Schwämmlein der «Welt am Sonntag».

    Schon im Oktober habe man aber wieder «eine gebremste Reiselust» gesehen. «Im Moment liegen wir etwa bei 30 Prozent, werden aber wieder komplett reduzieren, weil der politische Wunsch ist, dass man nicht reist».

    Flixbus kritisiert deutsche Regierung

    Im Zugverkehr hätte Flixtrain nach Angaben des Unternehmens gerne einen Minimalbetrieb aufrechterhalten. «Aus wirtschaftlichen Gründen ist das leider nicht möglich.» Die Deutsche Bahn AG hingegen halte den Betrieb weitestgehend ohne Einschränkungen aufrecht.

    Obwohl aus Sicht von Flixmobility der EU-rechtliche Rahmen gegeben wäre, als Soforthilfe etwa die Trassengebühren zu erlassen oder zu senken, gebe es seitens der Bundesregierung keine Bestrebungen dieser Art.

    «Leider verpasst die Bundesregierung hier erneut eine Chance, den privaten Mobilitätssektor in der Krise zu unterstützen», kritisierte Schwämmlein. Es werde geprüft, «ob wir uns mit Investitionen in Flixtrain nach der Pandemie verstärkt auf andere Märkte konzentrieren, in denen private Anbieter einem fairen Wettbewerb ausgesetzt sind».

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