Louvre

    Ex-Juwelendieb: Louvre-Beute bringt nur wenige Millionen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Frankreich,

    Ein früherer französischer Top-Krimineller schätzt den Wert der beim Louvre-Raub erbeuteten Juwelen auf nur wenige Millionen Euro.

    Louvre
    Über diese Leiter stiegen die Räuber am 19. Oktober in den Louvre ein. (Archivbild) - epa

    Die bei dem spektakulären Kunstraub im Pariser Louvre erbeuteten Juwelen werden den Tätern nach Einschätzung eines früheren französischen Top-Kriminellen nur wenige Millionen Euro einbringen.

    Die Hehler würden den Tätern erklären, dass sie die Schmuckstücke im geschätzten Wert von 88 Millionen Euro zerlegen und zerschneiden müssten, sagte der frühere Bankräuber und Juwelendieb David Desclos dem Sender RTL. «Sie schätzen den Wert und sagen: »Du kannst dafür, sagen wir, 3, 4 Millionen, maximal 5 Millionen von 88 Millionen bekommen.«

    «Auf dieser Ebene hat jeder sein Netzwerk von Hehlern. In diesem Milieu gibt es unter den Hehlern auch Edelsteinschleifer, die den Schmuck zerlegen», sagte Desclos. «Ich habe Edelsteinsteinschleifer gekannt, die Juweliergeschäfte betrieben und nebenbei auch das gemacht haben», sagte der Ex-Kriminelle, der sich in Frankreich inzwischen als Komiker einen Namen gemacht hat. Es sei wahrscheinlich eine Frage von Tagen, bis die Beute zerlegt werde. Danach sei sie nicht mehr auffindbar.

    Schmuckdiebstahl im Louvre: Fahndung nach Beute läuft

    Zwei Tatverdächtige, die in den Louvre eingebrochen und den Schmuck aus den Vitrinen gestohlen haben sollen, befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Am Mittwochabend wurden fünf weitere Verdächtige festgenommen. Von der Beute fehlt bislang jede Spur.

    «Manchmal handelt es sich um Bestellungen von Milliardären, die sich leidenschaftlich für diese Art von Schmuck interessieren», sagte Desclos zu möglichen Hintermännern des Louvre-Coups. «Sehr, sehr selten hatte ich solche Kontakte, bei denen es sich um Milliardäre handelte, die besonderen Schmuck wollten.»

    Bei ihrem Einbruch in den Louvre hatten die Täter am 19. Oktober acht kostbare Schmuckstücke früherer Königinnen und Kaiserinnen erbeutet – darunter waren mit Edelsteinen übersäte Diademe, Halsketten, Ohrringe und Broschen.

    Kommentare

    User #6060 (nicht angemeldet)

    Warum hat man keine Kopie ausgestellt?

    User #3798 (nicht angemeldet)

    Man ja auch können die Edelsteine rauspicken und diese verkaufen.

    Weiterlesen

    a
    93 Interaktionen
    Im Darknet!

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    282 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Zürich
    Zürich
    St. Gallen
    St. Gallen

    MEHR LOUVRE

    Mona Lisa
    11 Interaktionen
    Anzeige!
    Louvre
    2 Interaktionen
    Paris
    Touristen Paris Louvre
    Ohne Schätze

    MEHR AUS FRANKREICH

    11 Interaktionen
    Paris
    19 Interaktionen
    Paris
    8 Interaktionen
    Saint-Pierre-la-Garenne
    Frankreich Schülerproteste
    27 Interaktionen
    Exzesse