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    EU-Kommission will Zölle auf ukrainische Importe weiter aussetzen

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    Die EU-Kommission plant, die zollfreie Einfuhr ukrainischer Produkte bis Juni 2025 zu verlängern.

    EU Ukraine
    Europäische und ukrainische Flaggen wehen vor dem Europäischen Parlament in Strassburg. (Symbolbild) - Pascal Bastien/AP/dpa

    Ukrainische Produkte sollen nach Vorschlag der EU-Kommission auch bis Juni 2025 zollfrei in die EU exportiert werden. Auf eine entsprechende Verlängerung der Handelserleichterungen einigte sich die Kommission am Mittwoch. Die Massnahmen waren 2022 eingeführt worden, um die ukrainische Wirtschaft im Krieg zu stärken.

    Die EU hatte die Massnahmen vergangenes Jahr bis Juni 2024 verlängert. Mit der nochmaligen Verlängerung schlägt die Kommission auch Schutzmassnahmen für bestimmte «empfindliche» Agrarbereiche vor.

    Für Zucker, Eier und Geflügel sei eine «Notbremse» vorgesehen, falls mehr importiert werde als im Schnitt der Jahre 2022 und 2023. In diesem Fall könnten Zölle wieder eingeführt werden.

    Schutzmechanismen und Kontroversen

    Der Vorschlag der Kommission muss noch vom EU-Parlament und den Mitgliedsstaaten angenommen werden. Über die Handelserleichterungen für die Ukraine gab es schon früh kontroverse Debatten.

    So hatten Bulgarien, Ungarn, Polen, Rumänien und die Slowakei deutlich gestiegene Importe bemängelt, wodurch ihre eigenen Landwirte Probleme bekommen hätten. Die betroffenen Länder sahen durch die ukrainischen Produkte den Markt verzerrt.

    Die EU hatte daraufhin Handelsbeschränkungen auf Weizen, Mais, Rapssamen und Sonnenblumenkerne beschlossen. Diese durften in den fünf östlichen Ländern nicht mehr gehandelt werden.

    Das Getreideembargo lief im vergangenen September aus. Polen, Ungarn und die Slowakei führten daraufhin eigenmächtig Importverbote ein.

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