Drei Tote bei Zyklon auf Überseeinsel La Réunion

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    Ein Zyklon trifft die französische Insel La Réunion. Es gibt mindestens drei Todesopfer.

    La Réunion
    Ein Zyklon hat die französische Insel La Réunion im Indischen Ozean getroffen, mindestens drei Menschen starben. (Archivbild) - AFP

    Die französische Insel La Réunion im Indischen Ozean ist von einem Zyklon getroffen worden. Mindestens drei Menschen starben. Nach Angaben der Präfektur sind rund 182'000 Menschen derzeit ohne Strom und 171'000 ohne Wasser. Während rund 850 Einwohner in Notunterkünfte kamen.

    Die Menschen vor Ort berichteten von Wassermassen noch nicht gekannten Ausmasses, der Wetterdienst Météo-France meldete Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde. Viele Strassen standen unter Wasser und Einwohner teilten Videos von Autos, die von den Fluten weggetrieben wurden.

    Hilfe für Betroffene

    Zu gravierenden Verwüstungen durch Zyklon «Garance» kam es nach ersten Erkenntnissen aber nicht. Die Einwohner wurden frühzeitig gewarnt und aufgerufen, sich nur in ihren Häusern aufzuhalten. Bei der Feuerwehr häuften sich Notrufe.

    Verteidigungsminister Sébastien Lecornu sicherte der Insel bei Bedarf die Hilfe der Armee zu. Dazu standen demnach im Festland Frankreichs Flugzeuge bereit. Auf La Réunion leben knapp 900'000 Menschen. Erwartet wird, dass die Unwetterwarnstufe Rot wegen des Zyklons noch bis Samstagmorgen gilt.

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